Hier trifft Architektur auf Natur

Jyväskylä ist die größte Stadt Mittelfinnlands. Sie liegt in der Mitte des langen Seensystems, das sich von Mittelfinnland bis hinunter nach Lahti zieht. Vom Hafen der Stadt aus kann man mit Ausflugsbooten in See stechen oder sich ein Hausboot mieten und damit die umliegenden Gewässer auf eigene Faust erkunden.

 Jyväskylä ist von Lahti aus nicht nur über den Landweg zu erreichen. Auch auf dem Wasserweg sind die beiden Städte durch den sich nach Süden erstreckenden Päijänne-See miteinander verbunden. Mit dem Besuch in Jyväskylä ist man gleichzeitig zu Gast in er größten Stadt Mittelfinnlands. Hier leben rund 140.000 Menschen, von denen jeder Vierte als Student an der Universität eingeschrieben ist. Das Zentrum befindet sich zwischen dem See Jyväsjärvi und dem Höhenzug Harju und besteht aus meist rechtwinklig angeordneten Straßen mit mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshäusern. Nach Norden und Westen hin sind die Seen deutlich kleiner, was ideal ist für Kanutouren und andere Unternehmungen auf dem Wasser. Sogar feuchtfröhliche Raftingerlebnisse sind möglich.

In der sehr lebendigen Stadt begegnen einem überall die zu Stein gewordenen Entwürfe von Alvar Aalto, dem Großmeister der klassisch-modernen Architektur. Der 1898 geborene Finne arbeitete von 1923 an einige Jahre in Jyväskylä. Er zeichnete die Pläne für die Universität, das zentralfinnische Museum und das Alvar Aalto Museum, aber auch das Arbeiterhaus und die Hauptpost wurden von ihm entworfen.

Hotel mit freundlicher Atmosphäre

Direkt am Hafen und nur wenige Hundert Meter entfernt vom Zentrum von Jyväskylä befindet sich das Solo SokosHotel Paviljonki. Schon mehrfach wurde das Hotel ausgezeichnet, was nicht nur an den modernen und stilvollen Zimmern bis hin zur Luxussuite liegt, sondern auch am gemütlichen Interieur, dem hervorragenden Restaurant und vor allem am überaus freundlichen Personal, das jeden Gast willkommen heißt. Solo Sokos Hotel Paviljonki: www.sokoshotels.fi

Sommerflair am Päijänne

Am Nordende des Päijänne-Sees liegt Jyväskylä. Der erste Weg beim Besuch sollte auf den Berg Harju mit dem dortigen Aussichtsturm Vesilinna führen, in dem auch ein Restaurant untergebracht ist. Von hier bietet sich ein hervorragender Blick auf ein Mosaik von Häusern, Seen und Wäldern. Lebhaft geht es im Zentrum der Stadt und der Fußgängerzone zu, wo man mit etwas Glück eine der zahlreichen Veranstaltungen miterleben kann. In der Markthalle locken verschiedene Spezialitäten aus der Region – natürlich auch frischer Fisch aus dem Päijänne. Und schließlich ist an vielen Stellen das Wirken Alvar Aaltos zu sehen. www.visitjyvaskyla.fi.

Freizeitspaß für Groß und Klein

Spa-Hotel, Spaßbad, Kurhotel, Sportgelände mit Golfplatz und Indoorarena für Fitnesstraining, Outdoorareal zum Wandern, Radeln, Paddeln, Quad-Fahren, Hilarius-Kinderdorf; dazu Bistro und Restaurant: Die Freizeitanlage Peurunka ein Stück nördlich von Jyväskylä hat für jeden etwas zu bieten. Und natürlich kann man in der weitläufigen Anlage direkt am Ufer des Peurunkajärvi auch übernachten, wenn man kein Kurgast ist. www.peurunka.fi.

Meisterliche Architektur

Der auf Inseln inmitten des Päijänne gelegene Ort Säynätsalo – rund 15 Kilometer von Jyväskylä entfernt– war einst eine eigene Gemeinde, die allerdings erst besiedelt wurde, als man dort Ende des 19. Jahrhunderts ein Sägewerk baute. Das allerdings wäre kein Grund, das Städtchen zu besuchen. Und doch lockt es in jedem Jahr viele Touristen an – vor allem, wenn sie an Architektur interessiert sind.Denn das 1952 gebaute Rathaus von Säynätsalo gilt als einer der wichtigsten Bauten des Designers und Architekten Alvar Aalto, mit dem dieser seine »rote Phase« einläutete. Wer das Gebäude besichtigt hat, gönnt sich anschließend eine Pause im Café. www.jyvaskyla.fi/saynatsalo

Leinen los mit Houseboat!

Auf geht‘s zur Entdeckungsfahrt durch das Seenland! Mit einem Hausboot, das ohne besonderen Führerschein gefahren werden kann und auch für Anfänger geeignet ist. Und das Beste ist: man hat alles an Bord. Je nach Typ mehrere Schlafzimmer, Bad, Küche, Wohnzimmer, Balkon, Dachterrasse mit Sitzecke und Gasgrill – sogar eine Sauna. So sucht man sich eine einsame Bucht, wirft den Anker und genießt den Sommer. www.houseboat.fi.

Aktive Erholung

Zuerst an einem Drahtseil über die Kuusa-Stromschnelle schweben. Dann genau diese Stromschnelle mit einem Raftingboot hinuntergleiten und dabei ein paar Wassertropfen ins Gesicht bekommen. Schließlich ein leckeres Essen in der einmaligen Atmosphäre eines ehemaligen Stalls genießen und den Kaffee im gemütlichen Exwohnhaus von Sylvi einnehmen, die einst als Hausherrin das Sagen hatte. Schließlich noch ein Gang in die Sauna, abkühlen im Fluss und entspannen im Jacuzzi. Zum Schluss fällt man müde und voller Erinnerungen gerne ins Bett in einer der Hütten. Varjola ist ein Platz zum Wohlfühlen! www.varjola.com