Ob Kajak- oder Husky-Touren, Wanderungen, Schneemobil-Safaris, Übernachtungen im Eishotel, regionale Schlemmerküche, samische Kunst oder Polarlicht-Sichtungen - Der Norden Schwedens lockt ganzjährig mit abwechslungsreichen Natur- und Kulturerlebnissen, die jeden Urlaub zu etwas ganz besonderem machen.
Hier findet ihr alle bisher erschienenen Berichte unserer Serie "Sehnsucht Schwedisch Lappland".

Teil 1:

Mit Huskys unterwegs am Polarkreis

Viele Reisende erfüllen sich im Norden Schwedens den langgehegten Urlaubstraum und gehen auf Schlittenhund-Tour. Damit die kleinen Energiebündel für die Gäste und die Rennen des Winters fit werden, müssen ihre Schlittenhundeführer im Herbst früh aus den Federn.

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Indian Summer am Polarkreis

Magie des Morgens

Text: Kerstin Pöller

Man sagt, ein kleines bisschen Hund steckt in jedem Husky. Mag sein. Aber: Ein Hund wacht. Huskys nicht. Ein Hund bellt. Huskys nicht. Wo bitte soll also dieses bisschen Hund stecken?

Heike Kontermann schmunzelt. Für ihre drei Husky-Welpen ist heute ein besonderer Tag. Die jüngsten Mitglieder ihres »Burning Snow«-Teams tauschen in diesem Moment ihren kuschligen Platz neben dem Küchenofen im lappländischen Tjappsåive mit dem großen Zwinger am See.

Der sonnige Spätsommertag mit knapp 20 Gradist ideal, um ihr künftiges Rudel und die große weite Tundra im schwedischen Norden kennenzulernen.»Huskys sind etwas Besonderes«, erklärt Heike, die aus der Schwäbischen Alb stammt und vor ein paar Jahren mit Michael Jeckel nach Schweden ausgewandert ist.

Huskys bauen zu ihren Mushern eine enge Bindung auf
»Diese kleinen Energiebündel sind unsere Partner. Sie sind zum Ziehen geboren, ziehen biszum Neunfachen ihres Körpergewichts, lieben Schnee und gehen Wege, die kein Auto, auch kein Pferd schaffen würde.

Sie opfern sich jeden Tag aufs Neue für »ihren« Menschen auf.«Und zwar für jeden, der mit ihnen arbeitet, für ihre »Rudelführer« genauso wie für jeden Gast, der auf dem Wagen oder Schlitten steht.

Um so eine Bindung aufbauen zu können, gehören Huskys für die meisten Musher, wie man die Schlittenhundeführer nennt, zur Familie. Während Heikes Leithündin Sukker ihren tapsenden Nachwuchs stolz dem Rudel präsentiert, liegt im rund 150 Kilometer entfernten Sorsele Spannung in der Luft: Die Kinder Balz (12), Siri (10) und Luzi (8) warten gespannt auf die Geburt der Welpen.

So wird das Training der Schlittenhunde zum Erfolg
»Unsere Huskys bekommen alle Zeit, die sie brauchen, um starke und treue Gefährten zu werden«, sagt Matthias Schnyder. Gemeinsam mit seiner Frau Barblina wanderte er vor 8 Jahren aus der Schweiz nach Schwedisch-Lappland aus und gründete am Ufer des Flusses Vindelälven die Firma Erlebnis-Wildnis und Outdoor-Ticket AB.

Bei den Schnyders können Gäste ganz individuell Urlaub machen, das Hundeschlittenfahren erlernen und es zwischen Dezember und April in vollen Zügen genießen.

Im Herbst herrscht auf der Huskyfarm beschauliche Ruhe
»Der Herbst jetzt«, so Matthias, »hat für uns etwas Persönliches.« Nach dem turbulenten Sommer – die beiden beherbergen Angel-Gäste und betreiben dieTourist-Information der Gemeinde – nimmt er sich Zeit, mit seinen Kindern die Angeln im glasklaren Fluss auszuwerfen, Pilze und Preiselbeeren zu sammeln oder die ersten Polarlichter als Vorboten des Winterszu beobachten.

»Mit dem Training der Huskys fangen wir später an als viele Kollegen. Die Hunde sollen im Dezember für die Gäste fit sein, wir haben keinen Wettkampfdruck. Den hat Steffen Neuman von der Huskyfarm Veijejaur 50 km weiter.

Für die Huskyfarm-Betreiber ist frühes Aufstehen angesagt
Für ihn und Uschi Schulze aus Sachsen klingelt der Wecker schon seit Anfang August um 4 Uhr, wenn ihre Gäste noch tief schlummern.

»Es sollte nicht wärmer als 10 Grad sein, wenn wirdie Hunde vor das Quad spannen«, erklärt er. Um seine Huskys für ein 650 Kilometer langes Rennen fit zu bekommen, sollen sie bis Ende Januar 3 bis 4.000 Trainingskilometer in den Beinen haben.

Hier werden die Husky-Schlitten noch selbst gebaut
Lang ist auch die sonstige Arbeitsliste des Paares, um den Gäste-Winter optimal vorzubereiten: Es muss repariert, gebaut und gemalert werden. Die Huskys brauchen rund 1.500 Booties (Söckchen zum Laufen) pro Winter, gutes Futter – bis zu einem Kilo Fleisch am Tag – und Stroh für ihre Hütten.

Und Schlittenbau-Bestellungen warten, Steffen baut Schlitten selbst. Am Bauen ist auch sein Nachbar Andreas Barth vom Huskycamp Gasa. Seine neuen Zwinger bekommen den letzten Schliff, der Blockhausbaukurs ist gerade beendet.

Eine Hundeschlitten-Tour ist für viele ein unvergessliches Urlaubserlebnis
Auch er trainiert seine Huskys bereits, geht mit den Leithunden spazieren und übt Kommandos, um die flinken Vierbeiner für die Saison fit zu machen.

Denn nicht nur erfahrene Musher, sondern auch Anfänger jeden Alters sollen das wunderschöne Gefühl genießen können, lautlos durch die traumhaft schöne Landschaft zu gleiten.

»Ich freue mich auf den Winter«, sagt Andreas, während sich sein riesiger schwarzer Bärenhund an ihn kuschelt und mit lautem Bass in das sehnsüchtige Indian-Summer-Huskygeheul einstimmt. Ihm huscht ob der lustigen Melodie ein Lächeln ins Gesicht.

»Grizzly hat es von unseren Huskys gelernt. Ein bisschen Wolf steckt eben in jedem Hund!«

Weitere Infos unter: www.swedishlapland.de

Teil 4:

Auf den Spuren der samischen Urbevölkerung

Nur wenige Urlauber in Schwedisch Lapppland sind mit der Geschichte des samischen Volkes vertraut, das die hier im Norden Schwedens zuhause ist. Wer weiß, dass zum Beispiel Skier als eine samische Erfindung gelten? Oder dass die Outdoorjacken mit Stehkragen und versteckter Kapuze auf eine Idee der Samí zurückgeht?

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Wildnis als Zivilisation

Auf den Spuren der samischen Urbevölkerung

Text: Kerstin Pöller

Wenn Lotta Svensson leckere samische Spezialitäten reicht und das Feuer in der Kota des Båtsuoj Samecenter schürt, wundert sich die 61-Jährige über die immer gleichen Fragen ihrer Gäste aus aller Welt nicht mehr: »Nur wenigekennen die Geschichte unseres samischen Volkes.«

Aber dieTouristen staunen, wenn sie erfahren, dass zum Beispiel Skier als eine samische Erfindung gelten. Oder dass der heute von allen Outdoorbekleidungsfirmen angebotene Stehkragen mit versteckter Kapuze darin auf eine Idee des nordischen Volkes zurückgeht.

»Es ist mir wichtig«, verrät Lotta, »Verständnis und Respekt derGäste zum einen für die Natur und zum anderen für unsere über vier Länder verteilte samische Gemeinschaft zu wecken.« Wie ihre Vorfahren, die als Nomaden mit Rentieren durch die unberührte Natur Lapplands zogen, sammelt sie heute in den Sommermonaten mit Gästen Kräuter und Beeren im Wald von Gasahed zwischen Slagnäs und Arjeplog oder lässt sie auf Rentierfellen sitzend am knisternden Feuer der Schamanentrommel lauschen.

Ihre Familie gehört zu den wenigen samischen Unternehmern in Schwedisch Lappland, die Touristen hautnah an ihrer Arbeit mit Rentieren und der traditionellen Kultur teilhaben lassen. Doch Sorge, dass dies aussterben könnte, hat sie nicht: »Ich glaube eher,dass es inzwischen viele Menschen wieder zu ihren Wurzeln zieht.«

Das können Birgit und Joachim Kaiser bestätigen. Die beiden deutschen Auswanderer hatten im Jahr 2007 nach vielen Urlaubs-Nordtouren in Bjärdakken bei Sorsele ihre Firma Nordtrek gegründet. Joachim ist Mitglied im schwedischen Skilehrerverband und in der Organisation »Gränslösa Guider«, die in Schweden und Norwegen geführte lange und kurze Berg- und Erlebnistouren inklusive Angeln anbietet – zu Fuß, mit Schneeschuhen, Skiern, Schneemobil oder Teilstücke sogar mit dem Helikopter.

Genau wie die Rentierzüchter einst und heute sind die beiden mit ihren Gästen unterwegs. »Einer meiner Ausbilder in Schwedisch Lappland war Håkan«, erzählt Joachim. Håkan ist Same und inzwischen ein Freund der Familie geworden. »Gemeinsam haben wir zum Beispiel eine Tagestour in die samische Vergangenheit und Gegenwart zusammengestellt, für die die Nachfrage immer sehr groß ist.«

Sie führt die meist deutsch- oder englischsprachigen Gäste von Bjärdakken oder der Touristinfo Sorsele entlang des Flusses Vindelälven von einem Rentier-Gatter über mehrere historische und religiöse Plätze bis zum Samendorf Ammarnäs mit einem 250 Jahre alten Kirchengarten.Das Wasser für den Kaffee am Lagerfeuer holen sich die Gäste aus dem Fluss und bereiten ihn auf samische Art bei traditioneller Musik zu.

Ob bei den Tagesausflügen oder wenn Joachimim Winter seinen Gästen bis zu elf Tage lange Schneemobiltouren durch Schwedisch Lappland anbietet – der Respekt der nordischen Urbevölkerung vor der Natur ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen: »Ich habe unheimlich viel von meinen samischenFreunden lernen können!«

Das traditionelle Großereignis in Lappland ist der jährliche Markt in Jokkmokk am ersten Februar-Wochenende. Seit über 400 Jahren kommen samische Familien hier zusammen, man kann ihre Kultur, Handwerk und Musik erleben.

»Unsere Touren dorthin sind immer schon ein ganzes Jahr im Voraus ausgebucht«, erzählt der ausgewanderte Deutsche Dirk Hagenbuch. Er betreibt zusammen mit seiner Frau Silke fernab jeglicher Zivilisation direkt am Polarkreis in unmittelbarer Nachbarschaft dreier Naturreservate und dem Muddus-Nationalpark das Wildnisdorf Solberget.

»Wir sind nicht ans öffentliche StromundWassernetz angeschlossen – für Licht sorgen Petroleumlampen, Wasser holen wir aus einer Quelle, und der gusseiserne Ofen erzeugt mollige Wärme.« Neben Ski- und Hundeschlittentouren bieten sie auch Foto-Workshops, Wellnesswochen und Überlebenskurse an.

Ihre neun Rentiere haben die beiden zu Lasten- und Zugtieren ausgebildet und unternehmen im Winter mehrstündige Rentierschlittenfahrten. Ihre Gäste dürfen den Samen bei Rentier-Scheidungen über die Schulter schauen oder am Lagerfeuer den Geschichten eines über 70-jährigen Rentierzüchters lauschen und so in das Leben, die Geschichte dieses Landstrichs eintauchen.

Weitere Infos unter:

www.batsuoj.se| www.erlebnis-lappland.de|www.solberget.com| www.swedishlapland.de

 

 

Teil 2:

Übernachten im Iglootel

Eine Nacht im Eishotel zählt zu den sprichwörtlich "coolsten" Dingen, die man im lappländischen Winter erleben kann. Erfahrt mehr über wärmende Rentierfelle, Whirlpools unterm Polarlichtund einem Kühlschrank, der die Getränke für Gäste warmhält.

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Übernachten im Iglootel

Kuscheln im Eis

Text: Kerstin Pöller

Dass Daniel Knab einmal in Schwedisch Lapplands »Baubranche« gehen würde – noch vor vier Jahren hätte der Düsseldorfer das abgestritten. Sein Ding waren eher so Sachen wie Brennstoffzellensysteme im Antriebsstrang eines Mercedes oder die Entwicklung eines Allrad-Steuersystems für Porsche.

Ein Kühlschrank hält die Getränke warm
Und nun grübelt der 35-Jährige tatsächlich seit Wochen schon wieder über Hotel-Bauplänen, diskutiert mit Kunststudenten über Innenarchitekturund entwirft mit Licht-Technikern interaktive Beleuchtungen und die Lage von Steckdosen: unter anderem für den unverzichtbaren Kühlschrank – mitten im Eis.

»Das hört sich verrückt an oder? Aber wir brauchen tatsächlich einen Kühlschrankim Schneehotel, und zwar, um die Getränke für die Gäste warmzuhalten!«

Denn während in Schwedisch Lappland die Temperaturen jetztauch tagsüber schon recht konstant unter den Gefrierpunkt sinken, steht die Bauphase für einen Touristen-Magneten aus Schneeund Eis – das IGLOOTEL Lapland – unmittelbar bevor. Und genau dafür hat Daniel Knab als Geschäftsführer den Hut auf.

Mit Schneekanonen wird das IGLOO in Form "geschossen"
»Die Bezeichnung IGLOO ist übrigens ein Kunstwort«, erklärt er. Denn mit dem traditionellen Iglu nordischer Völker habe es lediglich den Standort im hohen Norden und die Form gemeinsam.

»Das IGLOOTEL entsteht nicht mit Schnee-Bausteinen, sondern hier wird mit Hilfe von Schneekanonen und Schneefräsen künstlicher wasserreicher Schnee auf Ballonkonstruktionen geschossen.«

Gerade gab es auf dem Gelände des Hotels Kraja in der kleinen Stadt Arjeplog am Hornavan-See den Startschuss für deutsche und schwedische Schnee-Fachleute. Inmitten der um die 800 Meter hohen Arjeploger Berge mutet soein »35.000-Tonnen-Schnee-Haufen« eigentlich eher unscheinbar an.

Eiskunst und Schneeskulpturen dekorieren die Innenräume
Doch wird sein Inneres bald wieder für Aufsehen weit über Schwedisch Lappland hinaus sorgen: Zwei »Event-IGLOOs«, eine Bar aus glasklarem Eis und viele Gänge mit Holzböden werden erschaffen, die zu zehn individuell gestalteten Schlaf-IGLOOs mit vier Meter dicken Wänden und jeweils bis zu sechs Schlafplätzen aus Schnee führen.

An der Kunst und dem nordischen Ambientefeilen Handwerksdesign-Studenten der Akademie Gut Rosenberg aus Aachen derzeit noch unter Hochdruck. Für den Schlafkomfort der Gäste sind bereits Matratzen, spezielle Polar-Schlafsäcke und eine dicke Schicht Rentierfelle geordert.

Rentierfelle schützen vor Kälte
Rentiere, die seit Jahrtausenden in dieser Region von den Ureinwohnern,den Samen, gehütet werden, besitzen ein besonders dichtes Fell. Die längeren Grannenhaare sind am Hals bis zu 30Zentimeter lang und innen hohl wie Trinkröhrchen, die Luft darinisoliert zusätzlich.

Vor dem Zubettgehen oder einfach so zwischendurch kann mansich im beheizten Whirlpool oder in der holzbefeuerten Rundsaunabei leise rieselnden Schneeflocken oder unter einem Polarlicht-Himmel aufwärmen.

Polarlichter kann man ab Herbst zu Gesicht bekommen
In den vergangenen Herbstwochen zumindest zeigte sich die Sonne als »Polarlicht-Produzent« schon überaus aktiv: Große grüne Bögen, Girlanden, Schweife oder Kreise, die scheinbar aus dem Nichts wachsen, die Sterne miteinander verbinden und wieder verschwinden – zauberten magische, unvergessliche Momente.

Spätestens zum Jahreswechsel wird in Schwedisch Lappland wiederder Bilderbuch-Winter eingezogen sein – mit etwa zwei Metern Schnee und Temperaturen, die durchaus auch mal unter -30 Grad fallen können.

Mit FlyCar ist man in kurzer Zeit im lappländischen Winter
Dann beginnt im IGLOOTEL die Saison für Daniel Knab und sein Team. »Keine Sorge, die trockene Kälte des Nordens ist angenehmer als die meisten -5-Grad-Tage in Deutschland!«, kann er Gäste beruhigen.

Für den Flug ab Hannover,Frankfurt/Hahn, Stuttgart oder München nach Arvidsjaur brauchen sie übrigens mit der Firma FlyCar gerade einmal 2,5 Stunden. DenTransport ins 85 Kilometer entfernte Arjeplog organisiert dann auf Wunsch das IGLOOTEL-Team.

Rund um das Hotel warten zahlreiche Outdoor-Aktivitäten
Für ihre Aktivitäten in und außerhalb des Hotels bekommen die Lappland-Urlauber vom Hotel dicke Thermoanzüge. Vor allem für die Outdoorabenteuer-Angebote rund um Arjeplog leisten die  gute Dienste.

Hier kann man mit dem Schneemobil durch tief verschneite Wälderund über gefrorene Seen rauschen, die atemberaubende Landschaft auf einem Hundeschlitten erleben, auf Elchsafari oder zum Eisangeln gehen. Man kann aber auch mit Schneeschuhen wandern, das Leben der Samen kennenlernen oder wie ein Autotester über Eispisten jagen.

Hier hat der Gast die Qual der Wahl
Die größte Schwierigkeit für Gäste dürfte sein, sich unter den vielfältigen Angeboten zu entscheiden. Und zwar, bevor Anfang Aprildas Kunstwerk langsam beginnt, sich zu verabschieden. Die letzten standhaften Schneehügel werden sich erst lange nach Mittsommerauflösen und als glasklares Wasser im tiefsten See Schwedens versickern.

»Es ist eben dieser Reiz der Vergänglichkeit, der den Charme unseres Kunstwerkes ausmacht und uns antreibt, wieder Neues, Außergewöhnliches zu formen«, schwärmt Daniel Knab. Genau darum hat er in diesem Job am Polarkreis seine Berufung gefunden.

Weitere Infos unter: www.swedishlappland.com

Teil 5:

Kanuwandern & Angeln in Schwedisch Lappland

Haben Sie schon mal etwas vom Packrafting gehört? Oder vom Guidning? Die klassische Kanutour kann Schwedisch Lappland natürlich auch. Mäandernde Flüsse und einsame Wälder laden zur Schnupperrunde ein. Und wer gerne die Angel auswirft, der findet  in den lappländischen Seen die perfekten Reviere.

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Pack your Raft

Kanuwandern & Angeln in Schwedisch Lappland

Text: Kerstin Pöller

Es sollte für Johannes Kormann nur eine Stippvisite in Schwedisch Lappland werden – eigentlich. Der gebürtige Thüringer hatte schon als Hundeschlittenguide in Kanada gearbeitet, und es war eher Zufall, dass er 2012 für zehn Monate als Doghandler zu »Wildact Adventure« kam.

Angetrieben durch die Leidenschaft für Skandinavien, absolvierte er danach eine zehnmonatige Ausbildung zum International Wilderness Guide in Finnland. Der 26-Jährige konnte sich aber einfach nicht vorstellen, die Freiheit des Nordens, die wilden Flüsse und wunderschönen Wälder aufzugeben.

Vom Doghanlder zum Pack-Rafting-Experten
Mit einem ganzen Sack voller Ideen kehrte er zurück zur»Wildact-Familie« von Jürg Eugster und Simone Mendelin. Gemeinsam entwickelten sie spannende neue Touren und maßgeschneiderte Programme für Familien und Individual-Touristen. Ausgangspunkt dafür ist das gemütliche Wild B&B direkt auf der Huskyfarm.

Johannes’ große Leidenschaft ist das Packrafting geworden: Pack your raft. Raft your pack. Paddeln entlang der unzähligen Flüsseund Seen, Wanderungen durch die einsamen Wälder: Die Mischung aus Wandern und Paddeln macht’s.

Aufgrund des geringen Packmaßes lässt sich das aufblasbare Boot bequem im Rucksack verstauen. »Die Luft ist aus dem Packraft schnell wieder herausgelassen, und weiter geht es dann zu Fuß. In wenigen Minuten zusammengepackt, ist es gerade mal so groß wie ein Schlafsack undetwa drei Kilogramm schwer«.

Das Rucksackboot schafft sogar Stromschnellen
Vorbei ist die Zeit, in der man einenaufwändigen Transport organisieren muss. »Aufgeblasen – und auch das braucht nur wenige Minuten – bietet das Rucksackboot Platz für eine Person und ’ne Menge Gepäck, mit dem unsere Gäste sogar Stromschnellen bezwingen können«, erklärt Johannes. Durch die einfache Handhabung und das geringe Gewicht können schwierige Stellen umgangen und die Rafts einfach getragen werden.

In diesem Sommer bietet Wildact Schnupper- und Tages- bzw. Mehrtagestouren für Einsteiger und erfahrene Paddler an. Natürlich kann man bei mehreren deutschsprachigen Tourismus-Anbietern auch die ganz klassische individuelle Kanu-Variante buchen. »Die Gäste kommen nach Schwedisch Lappland, weil sie Ruhe und Einsamkeit suchen.«

Die Einsamkeit mit dem Kanu erleben
Darum fahren Lars Hoffmann und Malin Strid von »Cold-Nose-Huskies« aus Gargnäs zu ihrer »Nordischen Kanutour« auch nur höchstens mit fünf Gästen hinaus. »Unser Krutträsket ist ein schöner mittelgroßer See mit vielen kleinen Inseln, den man einfach genießen muss. Mutige können baden oder angeln«, sagt Lars.

Während der Tour erfahren die Gästeviel über die wilden Tiere des Nordens, über die einzigartige Fauna der Region und die Kultur sowie über die großen Pläne von Lars, Malin und ihrem Husky-Team. Es gibt Mittagessen am Lagerfeuerund den typisch schwedischen Kochkaffee.

Von Mai bis in den Oktober hinein während der schneefreien Zeit kann man die Tagestouren auf dem glasklaren Wasser buchen und sie auch noch krönen – mit einer geführten Husky-Wanderung, einer Ausfahrt mit dem Trainingswagen bzw. einem Besuch und einer Knuddel-Einheit bei den verschmusten Vierbeinern des Hofes.

Jeder Wunsch findet Gehör
Huskys freuen sich auch ein paar Kilometer weiter nördlich immer auf Streicheleinheiten – bei Barblina und Matthias Schnyder unweit von Sorsele. Ihre Firma Outdoor-Ticket hat sich im Sommer vor allem den Angel-Touristen verschrieben und geht einen ganz besonderen Weg: »Man kann bei uns ein so genanntes Guidning buchen«, erklärt Barblina Mohr-Schnyder.

»Das ist kein fixes Angebot, sondern wir organisieren alles nach den speziellen Wünschen des Gastes: Möchte er einen bestimmten Fisch angeln, will er in ein bestimmtes Gebiet, zum Beispiel ins Fjäll, oder würde er lieber einen Kurs im Fliegenfischen bekommen?« Die Wünsche der Gäste seien oft so speziell – »mit dem Guidning können wir ihnen noch besser gerecht werden«.

Matthias Schnyder hat zudem gerade zusammen mit Ulrik Turesson in Sorsele das Hook&Cup Visitor-Center gestartet, in dem sowohl Angler und Fisch-Begeisterte beraten werden, als auch Gäste eine gute Tasse Kaffee, Espresso oder Cappuccino genießen und Informationen rund um Sorsele bekommen.

Zum Kaffee gibt es die Angeltipps vom Profi
Bei Outdoor-Ticket können Angel-Gäste nicht nur ein Gästehaus mieten, sondern auch ein kleines Motorboot mit 5 PS starkem Motor, Kanus oder ganz exklusiv: ein Standup-Paddle Board. Und einen Guide – »es ist ja nicht immer einfach, in unbekannten Gewässern die richtigen Stellen zu finden«, so Matthias’ jahrelange Erfahrung. Zwar habe man auch mit einem Guide keine Fang-Garantie, aber eine wertvolle Unterstützung auf dem Weg zum großen Fang!

Weitere Infos unter:

www.wildact.ch| www.cold-nose.se| www.outdoor-ticket.com| www.hookandcup.com| www.hookandcup.com

 

 

Teil 3:

Mit dem Scooter zum "Julbord"

Als "Julbord" bezeichnet man das traditionelle, schwedische Weihnachtsbuffet, für das Familien, Kollegen, Freunde und Gäste von weit her zusammenkommen. Manch einer wählt dafür recht ungewöhnliche Anreise-Mittel und Wege.

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Weihnachtsbuffet

Mit dem Scooter zum Julbord

Text: Kerstin Pöller

Verträgt sich ein schwedisches Julbord mit einem Hauch asiatisch-schweizer Küche? »Wir waren schon ziemlich nervös«, gibt Caroline zu. Wahrscheinlich hatte Kiki, die 70-jährige Nachbarin des »Sandsjögården«, das größere Vertrauen in die Kochkünste der jungen Schweizerin mit internationalen Wurzeln.

Sie befand damals vor fünf Jahren ziemlich resolut: »Ihr könnt nicht in Schweden eine Ferienanlage mit Gastronomie führen wollen und kein traditionelles Weihnachtsbüfett anbieten!« Die Schwedin übergab Caro und ihrem Mann Daniel Schafer ihre umfangreiche Rezepte-Sammlung.

Das schwedische Weihnachtsessen folgt festen Traditionen
Die beiden Auswanderer lernten: Zu einem Julbord gehören gut ein Dutzend Gerichte wie eingelegter Hering, gebeizter Lachs, Roastbeef und Leberpastete, das Anchovis-Kartoffelgratin »Janssons frestelse« (Jansons Versuchung), der Julskinka (Weihnachtsschinken) sowie verschiedenste Beilagen und Süßspeisen.

Ein Festtagsschmaus für mehrere Stunden also, der wochenlange Vorbereitungen erfordert. Schwedische Familien beginnen damit meist schon im Spätherbst: Sie legen ein, beizen, trocknen, brutzeln, backen...

Und genau das taten Caro und Daniel mit Kikis Unterstützung nun auch. »Na klar könnten wir die meisten Gerichte fertig bestellen.« Aber das geht gegen ihr Credo: »Bei uns kommen regionale Waren auf den Tisch.« Und zwar verfeinert mit einem Touch Schweiz und einem Hauch Asien.

Auch internationale Einflüsse machen sich bemerkbar
Eigentlich müsste man bei Carolines Wurzeln auch Kanada nennen – ihre zweite Heimat. Aber der Sehnsuchtsort wurde Schwedisch Lappland für die begeisterte Sängerin und Tänzerin, die nach einem Abstecher ans Konservatorium in Bern in der Unternehmenskommunikation arbeitete, und Daniel, der Polizist, der die Grönlandhunde der Schweizer Polarhundekolonie am Eiger-Gletscher und Touristenfahrten auf demJungfrau-Joch betreute.

Als die Kolonie 2009 aufgelöst wurde, übernahmen die beiden zu ihren sechs Malamuten noch sieben »Grönis« und lebten fortan mit ihnen an einem herrlichen abgelegenen Fleckchen in der Schweiz.

Den Huskys zuliebe ging es nach Schwedisch Lappland
»Wir konnten beide von dort aus gut arbeiten, nebenbei sang undtanzte ich in einer Salsa-Combo, wir organisierten jedes Jahr ein Musik-und Schlittenhunde-Event auf unserem Hof – eigentlich war alles perfekt«, erzählt die junge Frau, »bis auf die Trainingsbedingungen für die Hunde.«

Der Sprung nach Schwedisch Lappland vor fünf Jahren war darumein Herzens-Entscheid: Sie hatten sich in das kleine »Sandsjögården« zwischen Storuman und Sorsele an der E45 verliebt, das im Dornröschenschlaf lag, erweckten die Anlage wieder zum Leben – wo Caro plötzlich in der Küche und das Julbord auf der Tagesordnung stand.

Nun herrscht hier ganzjährig Hochbetrieb
Inzwischen haben sie mehrere Angestellte, ganzjährig geöffnet und modernisieren laufend weiter. Ihr fünftes Weihnachtsfest im bereit stief verschneiten Norden begehen sie erstmals zu dritt: Im Sommer kam Joshua zur Welt.

Gerade ist an Feiern allerdings noch nicht zu denken. Das erste der drei großen Julbords der Saison läuft, das Haus ist voll, viele einheimische Stammgäste darunter: »Weil wir Caros Küche lieben – und ihre Gesangs-Einlagen!«

Touristen reisen sogar mit dem Schnee-Scooter an
Denen lauscht heute auch eine Gruppe deutscher Schneemobil-Fahrer.Gemeinsam mit ihrem Guide Gerhard Baader wollen sie im Sandsjögårdennach einer anspruchsvollen Tages-Etappe nicht nur übernachten undin der Sauna auftauen, sondern auch am Julbord Energie für den nächstenTag tanken.

»Die Anlage ist eines unserer wunderschönen Ziele für Mehrtagestouren auf markierten Trails, durch ursprüngliche Wälder,über gefrorene Seen und Moore«, erzählt Gerhard Baader. Gemeinsam mit seiner Frau Petra hat er bereits 2008 sein Stückchen Glück in SchwedischLappland gefunden.

Gemeinsames Ziel: den Gästen das Beste zu bieten
Im »früheren Leben« Ingenieur und Bankkauffrau,bieten die beiden Baden-Württemberger nun im Storberg Fjällgård bei Arvidsjaur ihren Gästen und Lappland-Abenteurern anspruchsvolle Schneemobiltouren bis zur norwegischen Grenze mit komfortablen Übernachtungen und lokalen Spezialitäten an.

Im »Fjällgård« haben die beiden alles wunderschön hergerichtet, Gerhard konnte und kann sich handwerklich voll ausleben. Schafers schicken ihre Gäste auch oft nach Storberg.

»Sicher könnten wir uns hier eigene Scooter hinstellen. Odermit unseren Grönländern Schlittentouren anbieten«, sagt Caroline.»Aber jeder soll sich auf das konzentrieren, was er am besten kann.« Siegönnen sich ihre Schlittenhundetouren heute privat zum Ausspannen,und mit den neuesten Schneemobilen kennt sich eben Gerhard Baader aus.

Schneemobiltouren sind vor allem bei Männern beliebt
Kilometermäßig wird er mit ihnen im kommenden Jahr bereits einmal den Äquator abgefahren sein. Ein hoher Anteil seiner Gäste seien Geschäftsleute, verrät er, viele Männer-Gruppen darunter. Doch, es gebe auch Frauen, die super fahren.

»Frauen sind am Anfang zwar oft ängstlicher und trauen sich zu wenig, fahren dafür disziplinierter.«Und seine Frau Petra? »Ich fahre auch«, lächelt sie, »aber sorge mich viel lieber um das Wohl unserer Gäste!«

Weitere Infos unter: www.swedishlapland.com oder unter: www.sandsjogarden.se und www.mobitours.de

 

 

 

Teil 6:

Kultur, Natur und Kulinarik am Polarkreis

Schwedisch Lappland ist auch im Sommer ein spannendes und faszinierendes Reiseziel. Zwischen Mittsommerträumen, Reitausflügen in die Natur, Paddelrunden auf einem der unzähligen Seen oder genussvollen Sommermenüs traditionell-lappländischer Art hält ein Urlaub viele Erlebnisse und Genussmomente bereit.

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»Paddelsattel« und sieben wilde Blumen

Mittsommerträume, Genussritte und Sommermenüs am Polarkreis

Text: Kerstin Pöller

In der Mittsommernacht, so heißt es, ist Lapplands Natur magisch. Elfen würden tanzen und Trolle stünden hinter den Bäumen. Wer etwas Morgentau in einer Flasche sammelt, könne damit kranke Menschen und Tiere heilen. Und noch etwas sagt die Legende:

Unverheiratete Mädchen müssen sieben Sorten wilder Blumen von sieben verschiedenen Wiesen sammeln und unter ihr Kopfkissen legen. Dann werden sie in dieser Nacht von dem Mann träumen,den sie mal heiraten. Natürlich müssen die jungen Damen beim Pflücken absolut still sein, und verraten dürfen sie ihren Traum auch niemandem. Nur dann geht er in Erfüllung...

Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung
Martin Gaw kennt die Geschichten gut, die sich um Schwedens zweitgrößtes Fest (nach dem Weihnachtsfest) ranken. Er weiß um Erzählungen, die zeitdruckgeplagte Lapplandurlauber niemals erfahren werden. Ein Vierteljahrhundert hat er in der Tourismusbranche gearbeitet, Busrundreisen geführt, große Gruppen gemanagt –wochenlang in der Saison – oft ohne freie Tage und auf vielen Kontinenten.

»Man wird älter und weiser«, sagt er heute, rückblickend auf die Monate vor seinem 50. Geburtstag. »Entweder ich sitze an meinem 50. an einem lappländischen Lagerfeuer, oder es wird nie was mit dem Auswandern...«, zog der studierte Geologe einen Schlussstrich unter seine Träume, die seine Frau Viola und er eigentlich in Patagonien verwirklichen wollten.

Martin hatte dort einige Monate gearbeitet,Geophysikerin Viola kam gerade von einer ausgiebigen Antarktis-Expedition zurück. Nach langer Trennung haben sie sich dann in der südlichsten Stadt der Welt wiedergesehen und sofort verliebt. Nein, nicht ineinander, das waren sie schon, sondern indas südliche Südamerika, in Patagonien.

Statt Patagonien wurde es Schwedisch Lappland
Doch der erste Versuch, in Chile arbeitsmäßig einen Fuß in die Tür zu bekommen, platzte durch die Insolvenz eines Betriebes, beim zweiten war die damals mit der großen Tochter schwangere Viola skeptisch ob der Zukunft ihrer Kinder. »Ich war doch eher für eine behütete Perspektive für uns drei.«

Damit kam Schweden ins Spiel, wohin Martins Bruder bereits ausgewandert war und Martin selbst von seinem Reisebüro aus schon viele Gäste hin vermittelt hatte. »Je näher wir bei unserer Erkundungsreise dem Polarkreis kamen, umso magischer fühlten wir uns angezogen.« Und dann fanden sie »AHA«.

Gäste erleben hier den Wohlfühl-Urlaub mit "Aha"-Effekt
Aha. Ein winziger Flecken Land mitten im Wald an einem See. Aha, was im samischen, der Sprache der Urbevölkerung Schwedisch-Lapplands, »Platz in stiller Bucht« heißt. Hier, unweit von Sorsele, bauten sie ihre Lodge. Viola konnte endlich vom Pferderücken aus die vielfältige Waldlandschaft Schwedisch Lapplands erkunden und mit gleichgesinnten Gästen den Zauber der Natur erleben.

Heute, zu ihrem zehnten Lappland-Jubiläum, grasen am Haus fünf Pferde und es gibt zwei Gäste-Häuser. »Besonders beliebt sind bei unseren Urlaubern die kombinierten Reit- und Kanutouren›Sattel&Paddel‹«, verrät Viola.

Nicht-Reiter können zum Beispiel auf Beeren-Jagd gehen, Pilze sammeln, Rad oder Kanu fahren, angeln oder an einer Biber-Safari teilnehmen.

Im Winter locken das Eisangeln oder Schneeschuhwanderungen unter dem Polarlicht. Man kann aber auch einfach nur die Stille hören oder von den Gastgebern spannende Geschichten – wie die über die Mittsommerbräuche.»Übrigens wird am Mittsommerabend auch ein geschmückter Baumstamm aufgerichtet, die Mittsommer- oder Majstange«, erzählt Martin Gaw. Wobei Maj nichts mit dem Monat Mai zu tun habe. »Es geht auf das altertümliche Verb maja – mit Blumen schmücken – zurück.«

Zu Mittsommer wird traditionell gefeiert und gegessen
Und natürlich wird an dem Feiertagswochenende, das immer am Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni liegt, auch ordentlich gegessen. Martin und Viola von der Aha-Lodge empfehlen ihren Gästen dazu gern das benachbarte Resort »Sandsjögården« von Caroline und Daniel Schafer.

Neben Stugas mit Hotelstandard, Campingmöglichkeiten sowie Sauna am idyllischen Sandsjön-See sowie jeder Menge maßgeschneiderter Ausflugsangebote im Tagesausflugs-Radius spricht sich das Restaurant der beiden gebürtigen Schweizer gerade als echter Geheimtipp herum.

Nicht nur für Gäste auf dem Platz, sondern auch für Durchreisende bieten die beiden gemeinsam mit ihren Mitarbeiternunter anderem ein üppiges Frühstücksbüfett an – mit frisch gebackenem Brot, hausgemachter Marmelade, gesunden und deftigen Leckereien. Abends kann man à la carte essen. Während der Sommermonatesollte man sich mittwochs das asiatische Fusion-Büfett vormerken, jeden Freitag gibt es den berühmten »Grill n’Chill Abend«.

Was man Mittsommer in Schwedisch Lappland isst? Caros Tipp: »Traditionell werden hier im Norden die ersten Jungkartoffeln gereicht –zusammen mit Hering, Sauerrahm, Schnittlauch, Knäckebrot, Käse, Schnaps oder Bier. Zum Nachtisch gibt es frische schwedische Erdbeeren mit Sahne.« Die Überlieferung sagt übrigens auch, dass der magische Morgentau des Mittsommertages zum Backen genutzt werden sollte. Brot und Brötchen würden dadurch besonders lecker!

Weitere Infos unter:

www.aha-lodge.com| www.sandsjogarden.se| www.swedishlappland.de

 

 

Mit Nordis und FlyCar zum Wintermarkt nach Jokkmokk

Erfahrt mehr über die Leserreise nach Schwedisch Lappland, die wir in Kooperation mit FlyCar organisieren:

>> Winterliche Erlebnisse am Polarkreis