Radrennen in Norwegen

Nordis tritt beim Nordsjørittet in die Pedale

Landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich und offen für Jedermann, das ist der Nordsjørittet. Das Fahrradrennen zwischen den beiden Städten Egersund und Sandnes lockt jedes Jahr immer wieder viele Radsportbegeisterte in die Region Rogaland.

Der Nordsjørittet ist Norwegens zweitgrößtest Radrennen und eines der spannendsten Frühjahrsereignisse in der Region Rogaland. Er findet jedes Jahr amzweiten Samstag im Juni statt, organisiert von drei örtlichen Fahrradclubs aus Dalane, Nærbø und Sandnes.

Ein Radrennen für jedermann

Hier kann jeder an den Start gehen, der gerne Fahrrad fährt. Der eigene Ehrgeiz bestimmt das Tempo. Die 91 Kilometer lange Originalstrecke zwischen Egersund und Sandnes ist sehr abwechslungsreich, hat aber auch einige Höhenmeter zu bieten. Die Route führt die Teilnehmer durch eine abwechslungsreiche Region: vorbei an Stränden, schönen Küstenstreife, durch Felder, Wälder und kleine Dörfer und Städtchen. Mal sind knackig, kurze Anstiege zu meistern, mal bei Radlern beliebte, langgezogene Steigungen und Abfahrten.

Eine Übersichtskarte mit Höhenangaben findet sich hier.

Wer nicht gleich die gesamte Strecke mitfahren wollte, konnte  auch am 45 Kilometer-Rennen teilnehmen. Strampeln lohnte sich auch beim Familienrennen, das anlässlich des 20. Jubiläums erstmalig stattfand und  bei dem auch schon Kinder mitmachen konnten. Die Medaille, die alle bekommen, die das Ziel erreichen, galt am nächsten Tag als Gratisticket für den Kongepark.

Das Nordis-Magazin hat das Rennen nicht nur aus der Ferne begleitet

Wir vom Nordis-Verlag sind in diesem Jubiläumsjahr persönlich vor Ort und dabei gewesen und haben sogar zwei Kandiaten mit ins Rennen geschickt, die von dort berichtet haben. Die Live-Berichte könnt ihr über die Nordis-Facebook-Seite oder Instagram abrufen. #nordis i norge, #nordsport,#norsjoerittet.

Den vollständigen Nachbericht zur Tour findet ihr hier:

Nordsjørittet - Nordis-Fahrbericht

Das Team:

Jörn Backhaus
Geschäftsführer von Nordis
Startnummer beim Rennen:
beliebteste Trainingstrecke: Der tägliche Radweg zum Krefelder Bahnhof

Uwe Heruth
Grafiker und Fotograf für Nordis
Startnummer beim Rennen:
beliebteste Trainingsstrecke: Die Ruhr entlang und rund um den Kemnader See

Terje Rygh (N) 
Studienkollege von Jörn
Startnummer beim Rennen:
beliebteste Trainingsstrecke: den Gangsjjord entlang zur Arbeit in Stavanger

Die Ausstattung

Hochwertiges Crossrad von Radon, Modell SCART NEW 7.0. Bestens geeignet für die Straße oder auf Feld- und Waldwegen, mit leichtem, stabilen Rahmen,

  • Suntour NCX-D Air Federgabel
  • Shimano XT Schaltung
  • Schwalbe Racing Ralph Reifen
  • sowie LEVEL NINE Anbauteilen.


Zur Hersteller-Seite

Zum Nordis-Testbericht

Das Radon-Crossrad im Nordis-Test

Das nagelneue Crossrad New Scart 7.0 von Radon hat mich von Anfang an überzeugt. Es war für uns das perfekte Fahrrad für diese Tour. Und, mit der neuen Rahmengeometrie und den innenliegenden Kabeln ist das sportliche Rad auch ein echter Hingucker.

Die genauen technischen Spezifikationen können hier eingesehen werden.

Bereits am ersten Tag in Stavanger, als wir die Stadt mit dem Rad erkundet haben, zeigte das Rad seine Vorzüge: Es ist relativ leicht, lässt sich sehr gut fahren und ist auch sehr wendig. Die Schaltung arbeitet sehr zuverlässig, so dass man als geübter Fahrradfahrer auch problemlos Steigungen erklimmen kann.

An dieser Stelle der Hinweis: Das Rad wird ohne Schutzbleche, Beleuchtung und Klingel geliefert.

Kurz und bündig: Mit diesem Rad hat es Spaß gemacht, Stavanger zu erkunden. Der richtige Härtetest erfolgte dann aber erst beim Nordsjørittet, hier sind die Anforderungen an das Rad doch wesentlich komplexer: häufig wechselnde Fahrbahnbelege (von Matsch über Schotter bis Asphalt) und viele unterschiedliche Steigungen und Abfahrten.

Überall hat sich das Rad sehr gut bewährt. Langgezogene, stellenweise steile, Abfahrten auf schmalen Schotterpisten die in einer engen Kurve enden bevor es wieder hochgeht, gehören normalerweise nicht zu meiner Hausstrecke. Aber auch hier zeigte sich das Rad souverän und spur/formstabil, ein nicht zu verachtender psychologischer Faktor.

Die Schaltung reagierte schnell und präzise, auch die Scheibenbremsen arbeiteten zu 100% zuverlässig. Ganz wichtig: bei Abfahrten auf Schotterpisten möglichst frühzeitig die Hinterradbremse nutzen, nicht bei voller Fahrt die Vorderradbremse. Letzteres kann zu bösen Überraschungen führen. Klingt logisch, aber ich habe Sturzopfer am Wegesrand gesehen. Leider.

Die etwas schmaleren Crossrad-Reifen spielen ihren Vorteil am ehesten auf feinerem Schotter, trockener Piste und Asphalt aus, so in etwa war der Großteil der Strecke. Bei Matsch und grobem Schotter würde ich zukünftig eher auf breitere Stollenreifen setzen.

Fazit: Das Rad ist absolut empfehlenswert für sportliche Radtouren auf Asphalt und leicht unwegsames Gelände inkl. Schotter. Dann macht es richtig Spaß, mit diesem tollen und zuverlässigen Rad zu fahren. Für alles, was geländemäßig darüber hinausgeht, würde ich eher ein Mountainbike empfehlen.

(Testbericht: Jörn Backhaus)

Die Mission:

Mit dem VW-Campingbus (Ein großes Danke an dieser Stelle an Tölke und Fischer, VW-Nutzfahrzeuge) quer durch Deutschland und Dänemark fahren, mit der Fjord Line Fähre über die Nordsee und weiter bis nach Rogaland.

...beim Nordsjørittet an den Start gehen...

...mindestens bis Kilometer 90 durchhalten...

...die sportliche Wettkampf-Stimmung genießen...

...mit einem norwegischen Bier auf den Beinahe-Sieg anstoßen...

...um eine fantastische Erfahrung reicher....

...und wohlbehalten zurückkommen!