Traumtour zur Mitternachtssonne - Über Fosen und den Kystriksveien nach Norden

TEXT & BILD: Thomas Krämer

Wie ein schmales Band erstreckt sich Norwegen von Trondheim aus nach Norden. Wer von hier zum Nordkap will, muss der E6 folgen – oder nimmt die Strecke via Fosen und den »Kystriksveien« nach Norden. Die dauert zwar länger, lockt aber mit einer grandiosen Landschaft zwischen Fjord und Fjell.

Europas äußerster Norden. Sehnsuchtsziel, das es in Norwegen eigentlich nur auf drei Wegen zu erfahren gibt. Man kann in Bergen auf ein Schiff der Hurtigruten steigen und sich nach Norden bringen lassen. Oder man stellt sich auf lange Tage auf der E6 ein und rauscht via Trondheim in Richtung Nordkap. Oder man sagt dem Chef oder der Chefin, dass man ein paar Tage Urlaub mehr braucht, widmet sich zwei Tage der drittgrößten Stadt Norwegens, besucht die Musikmuseen Rockheim und Ringve, schlendert durch die Holzhausgassen am Nidelven, holt sich eine Genickstarre beim Blick auf den gewaltigen Dom und nimmt dann – solchermaßen entschleunigt – die Fähre hinüber auf die Halbinsel Fosen. Die ist so ganz anders als die Region östlich des Trondheimfjords, die vergleichsweise dicht besiedelt ist und wo dank des milden Klimas Feldfrüchte aus dem Boden schießen wie anderswo im Norden die Fichten. Fosen ist gleichzeitig lieblich und rau, fasziniert mit einsamen Bergseen und pittoresken Küstenstädtchen, wo die Bootshäuser schon seit Jahrhunderten die kleinen, aber für die Menschen sehr wichtigen Boote schützen – ein Kulturgut. Im Museum »Kystens arv« widmet man sich ganz dieser alten Bootsbaukunst, biegt Holzbohlen über Dampf, sägt und spaltet, bis auch mithilfe von Teer als Dichtmittel ein Gefährt entsteht, mit dem man sich heute noch getrost aufs Meer hinauswagen kann – so wie vor einhundert Jahren. Schließlich sind die Vorfahren der Küstenbewohner »über Generationen zum Fischfang nach Norden gefahren«, wie Museumsführerin Kristin erzählt. Nicht alle seien zurückgekehrt, »es war ein gefährlicher Job«, ergänzt sie.

Kaffeetafel und kleine Betten

Auf der kleinen Küstenstraße, die immer wieder faszinierende Ausblicke auf den Trondheimfjord gewährt, geht es nach Råkvåg. Direkt am Hafen und umrahmt von alten Bootshäusern liegt oberhalb von unzähligen Fischerbooten die Vågen Brygge. Anders und Silje, die das Restaurant seit einigen Jahren betreiben, kennen die Geschichten von früher, als man noch trockenen Fußes das Hafenbecken queren konnte – so viele Boote lagen zu den Spitzenzeiten des Heringsfangs hier an den Tauen. Mit viel Fisch auf der Speisekarte lassen sie diese Meeresgeschichte weiterleben, servieren Garnelen und Heringe, Dorsch und auch auch Fleisch. Aber hier mit dem Salzgeruch in der Nase und dem Blick von der sonnenüberfluteten Terrasse auf die Netze der Fangboote ein Steak zu bestellen, wäre doch eigentlich ein kulinarischer Fauxpas. Noch ein Stück weiter draußen in Richtung offenes Meer liegt Brekstad. Hier hat die norwegische Luftwaffe bis heute einen wichtigen Stützpunkt, Militärhistorie gibt es dagegen mit der Festung Austrått. Die Anlage ist heute ein Museum und beherbergt unter anderem den Geschützturm »C« des Schlachtschiffes Gneisenau, der nach der Außerdienststellung des Schiffes 1942 an dieser Stelle wieder aufgebaut wurde. Bedrohlich ragen die drei Rohre der Kanone in den Himmel über dem Fjord, den sie einmal vor Eindringlingen beschützen sollten. Deutlich friedvoller ist der Anblick von Schloss Austrått. In Küstennähe lebten im Mittelalter mächtige Herrschergeschlechter – allerdings in Holzgebäuden. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts setzte man Stein auf Stein, um der Anlage ihr prächtiges Aussehen zu geben. Das allerdings musste nach einem Blitzschlag 1916 kräftig aufgemöbelt werden. »Der hatte das Hauptgebäude zu großen Teilen zerstört«, wie Agnes sagt, die als Führerin das Schloss bestens kennt. Und dann ist da noch der alte Handelshof Uthaugsgården mitten in Brekstad. 1740 fing man mit dem Bau des langen, weiß getünchten Gebäudes an. Der Fischfang brachte einen gewissen Reichtum in die Gegend, der sich nicht zuletzt in diesem Handelshof in barer Münze oder gleich direkt in anderen Waren auszahlte. Heute wandelt man durch ein Stück lebendiger norwegischer Geschichte, wundert sich, wie Menschen damals in solch kleine Betten passten, würde sich am liebsten zur Kaffeetafel in einem Zimmer des späten 20. Jahrhunderts niederlassen oder in dem alten Krämerladen einkaufen, in dem Waren von damals präsentiert werden. Immerhin: Die Waffeln, die Freiwillige wie Solveig servieren, sind frisch und dampfen, wenn sie aus dem Waffelbackeisen kommen.

Paradies für Vogelliebhaber

Brekstad, der Hauptort der Kommune Ørland, genießt besonders bei Vogelkundlern einen guten Ruf. Der Küstenstreifen vor der Stadt ist 1983 zu einem Schutzgebiet erklärt worden, weil hier zahlreiche Zugvögel auf ihrem Weg in die Sommer- und Winterquartiere eine Pause einlegen, manche sogar auf den Felsen und Wiesen brüten. »Die Vogelwelt ist nicht nur für Ornithologen ein Erlebnis«, erzählt Georg, packt sein Fernrohr in den Kofferraum und mich in den Fond seines Wagens, fährt hinaus zu einem Vogelbeobachtungsturm. Die Flut drückt an diesem Morgen das Wasser wieder in Richtung Land, das Wasser überflutet nach und nach die Felsen und Sandflächen, die für die Vögel so wichtig sind. Bekassinen, verschiedene Entenarten, Rotschenkel und viele andere finden einen reichhaltig gedeckten Tisch. »Besonders im Frühjahr und Herbst ist hier sehr viel los«, erzählt Georg und zeigt auf in den niedrigen Wellen dümpelnde Enten, hinter denen ein Schiff der Hurtigrute hinaus auf das offene Meer fährt. Erklärt und veranschaulicht wird die Natur im Feuchtgebiet rund um Ørland im Kulturzentrum des Ortes, wo auf Tafeln die Besonderheiten des Schutzgebietes auch für Laien verständlich erklärt werden. Völlig anders als das auf einer Ebene gelegene Brekstad präsentiert sich das Innere der Halbinsel Fosen. Straßen wie die 715er führen durch eine überaus einsame Gegend mit weiten Wäldern, über denen sich mehr als 500 Meter hohe Kuppen erheben, rauschenden Flüssen sowie vereinzelten Orten und Gehöften.
Zwischen Namsos und Steinkjer wechselt zwar nicht die Fahrtrichtung, sondern nur die Nummer der Straße. »17« steht auf einem Schild. Eine nüchterne Zahl, die damit im Gegensatz zu dem steht, was man auf den kommenden rund 1.000 Kilometern auf dem »Kystriksveien«, der legendären Küstenroute an der Helgelandsküste, erwarten kann. Hier im Süden der Route ist die Landschaft noch vergleichsweise lieblich, windet sich das Asphaltband durch ineinander verschlungene Wälder und Seen, folgt den Fjorden und überquert nur wenn unbedingt notwendig Hügel, die sich trotzig in den Weg stellen. Lohnend ist unbedingt ein Ausflug auf der Straße 769, die von Namsos nach Rørvik auf dem Vikna-Archipel führt. Hunderte, vielleicht sogar Tausende kleinerer und größerer Inseln schieben sich an dieser Stelle vorlaut in den Atlantik hinein. Die größeren unter ihnen sind mit Schiffen zu erreichen, darunter auch das denkmalgeschützte Fischerdorf Sør-Gjæslingan mit seinen historischen Häusern und Hütten, das der Dichter Olav Duun ein »Märchenland« genannt hat. Direkt neben alten roten Speicherhäusern am Hafen von Rørvik, an denen die Möwen brüten und mit lautem Geschrei jeden Besucher empfangen, steht das Norveg, das Zentrum für Küstenkultur und Küstenwirtschaft. Schon die Architektur des auf Stelzen über dem Wasser gebauten Gebäudes verheißt Besonderes. Und man wird nicht enttäuscht, erfährt Geschichte und Geschichten von der norwegischen Küste, auf denen früher wie heute mit Schiffen eifrig Handel betrieben wurde.

Nördlichste Kaffeerösterei der Welt


Über die Straße 771 gelang man – meist begleitet von Seen und Fjorden – wieder zur RV 17. Schon nach wenigen Kilometern steht man am Fähranleger von Holm, wo das Ticket für die Überfahrt auf die nächste Insel (oder ist das schon Festland?) gelöst wird. Ein Prozedere, das sich in den folgenden Tagen mehrmals wiederholen wird. Denn der Kystriksveien verläuft nicht nur über Asphalt, sondern immer wieder über Wasser, was die Strecke zusätzlich reizvoll macht. Am anderen Ufer in Vennesund pfeift der Wind zwischen zwei Inseln hindurch, lässt die norwegische Flagge neben einem Bootsanleger waagerecht stehen. Ein Hinweis auf das Wetter, das sich an diesem Küstenabschnitt nicht immer von seiner freundlichen Seite zeigt. Schließlich ist man dem offenen Atlantik ausgesetzt. Etwas geschützt hinter ein paar Inseln liegt dagegen das Küstenstädtchen Brønnøysund. Vom nördlich gelegenen Fährhafen aus kann man per Schiff auf die fantastische Insel Vega schippern, die aufgrund ihrer Daunengewinnung zum Weltkulturerbe gehört. Und dann ist auch noch südlich des Ortes der Torghattan, ein riesiges, kreisrundes Loch im Fels, das eigentlich ein von einem Pfeil durchlöcherter Hut ist – so zumindest schildert eine Sage die Entstehung dieses geologischen Phänomens. Nur wenige Kilometer führt die RV17 über die Halbinsel Sømna, dann kommt der nächste Fährstopp, der über den Velfjord zu einem nahezu unbewohnten Küstenabschnitt führt. Die Berge bilden ein über 1.000 Meter hohes Bollwerk, Wolken kräuseln sich über deren Gipfeln. Viel Platz zum Wohnen gibt es hier nicht, dafür am nächsten Fähranleger in Forvik die nördlichste Kaffeerösterei der Welt. Der Duft frisch gebrannter Bohnen liegt in der Luft, gesellt sich zu dem nach Waffeln. Da lässt man gerne einmal eine Fähre aus, setzt sich auf eine Bank am Ufer und genießt Kaffee und Gebäck. Es ist ja Urlaub!

Besuch beim Dichterpriester

An einigen bewohnten Inseln vorbei tuckert die Fähre hinüber nach Tjotta. Ein eigenartiges Fleckchen Natur ist das. Ein Gewirr aus Inseln, wo Meer und Land ineinander überzugehen scheinen. Doch dann ragen in der Ferne die »Sju Søstre«, die »Sieben Schwestern «, auf. Eine markante Gebirgskette, die aus dem Nichts bis auf 1.072 Meter über dem Meer aufragt. In ihrem Schatten liegt Alstahaug, ein historischer Ort. Hier lag Anfang des 19. Jahrhunderts der erste Bischofssitz Nordnorwegens. Und in Alstahaug wirkte um 1700 auch Peter Dass. Ein Pfarrer, der jedoch als Lyriker und Psalmendichter ungleich bekannter wurde. Das renommierte Architekturbüro Snøhetta hat das ihm gewidmete Museum entworfen, das den Blick auf das Meer freigibt und von dem alten Pfarrhof und einer mittelalterlichen Kirche wunderbar ergänzt wird. Eine sinnvolle Verbin-dung, denn für Dass waren die Natur und das Leben im Norden des Landes immer wichtige Themen in seinen – auch weltlichen – Werken. »Einer unserer größten Literaten «, sagt ein Besucher, der sich intensiv mit den Arbeiten des Tausendsassas beschäftigt hat und nun endlich einmal dessen Wirkungsstätte besuchen konnte. Das nahe gelegene Sandnessjön ist das lokale Zentrum der Region. Hier können Reiseproviant und andere notwendige Dinge gekauft werden. Fähren bringen Besucher hinüber nach Dønna, einer gebirgigen Insel mit langer Geschichte und grandioser Natur. Die alte Steinkirche von Dønnes wurde von den Hörern des norwegischen Radios vor einigen Jahren zum schönsten Gotteshaus des Landes erkoren. Über die alles überragende Helgelandsbrücke führt der Kystriksveien weiter nach Norden – natürlich zur nächsten Fährfahrt. Einen Kaffee später kurvt man am Sjonafjord entlang durch kleine Fischerdörfer, dann jedoch wird eine nahezu unwirkliche Gebirgslandschaft passiert. Nackter, grauer Fels bestimmt die Szenerie. Man braucht nur wenig Phantasie, um zu erkennen, wie die Gletscher einst alles weghobelten, was sich ihnen in den Weg stellte. Die verschneiten Bergspitzen tun ein Übriges dazu, um die raue Schönheit der Landschaft zu betonen. Spätestens jetzt wird klar, dass man sich dem Norden Norwegens nähert.

Wasserkraft als Motor der Entwicklung

In Kilboghamn wartet die nächste Fährpassage. Wobei das Warten jetzt eher aufseiten der Passagiere ist. Der Fahrplan ist kräftig durcheinandergeraten, da ein Schiff mit technischem Defekt ausgefallen ist. Zumindest geht in der Autoschlange am Kai dieses Gerücht um. Denn offizielle Informationen gibt es nicht. Während die Touristen trippeln, räkeln sich die Einheimischen in der Sonne. »Damit muss man immer einmal rechnen«, sagt ein Mann aus Bodø und schlürft genüsslich seinen Kaffee. Nordische Gelassenheit trifft hier auf mitteleuropäische Ungeduld. Und der Blick in die Gesichter der Menschen zeigt, wer in dieser Situation das bessere Rezept gefunden hat. Schließlich taucht hinter einem Berg doch eines der mit schwarzer und weißer Farbe angemalten Schiffe auf. Motoren werden gestartet, bevor zig Fahrzeuge im Bauch des Schiffes verschwinden. Spätestens jetzt erwärmt die Abendsonne die Gemüter, zumal es nun bis Glomfjord durch eine beeindruckende Landschaft mit türkisfarbenem Wasser und schneebedeckten schroffen Gipfeln geht. Glomfjord ist kein Ort, den man trotz fantastischer Fjordlage mit Fjordidylle verbindet. Die Industrie – heute werden hier Düngemittel hergestellt – nutzt seit Langem die billige Wasserkraft, das Schmelzwasser des Svartisen- Gletschers treibt schon seit mehr als einem Jahrhundert die Turbinen der Kraftwerke an. Imposant ist bis heute das Wasserkraftwerk Fykan – ein imposantes, monumentales Gebäude im neoromanischen Stil und damit ein typisches Beispiel für die frühindustrielle Architektur. Mit der Wasserkraft hängt auch die Treppe zusammen, die von einem Seitental bis hinauf ins Gebirge führt. »Über 1.100 Stufen«, sagt Øyvind, der sich mit Geschichte und Natur von Glomfjord bestens auskennt. Auf einer Seilbrücke geht es über einen reißenden Bach, dann beginnt der Anstieg auf der Holzkonstruktion, die sich ein Stück oberhalb im Nebel verliert. »Macht heute keinen Sinn«, sagt der Norweger, der einen exklusiven Vorschlag für einen Schiffsausflug inklusive Abendessen macht.

Dorsch und Gletschereis

Die Insel Støtt erreicht man nur mit dem Boot – früher wie heute. 300 Jahre lang war die »Gammelbutiken« – was man mit »Alter Laden « übersetzen kann – der Dreh- und Angelpunkt an diesem Küstenabschnitt. Es wurde mit Fisch gehandelt, es wurden Lebensmittel verkauft. Mitte des letzten Jahrhunderts verlagerte sich der Verkehr zunehmend auf die Straße, der Handel mit Schiffen verlor seine Bedeutung – genauso wie Støtt auch. 50 Jahre lang stand das Gebäude, über dessen Holzdielen Generationen von Fischern und Händlern geschlurft waren, leer. Dann kam Eva Andersen, brachte neues Leben auf die Insel und in das Gebäude, und eröffnete ein Restaurant. So kann man heute in der stilvollen Atmosphäre eines alten Kaufladens lecker Essen. Ein unbedingt lohnender Ausflug! Von Glomfjord sind es nur ein paar Kilometer bis zum Bootssteg von Braset, wo der »Isprins« mit tuckerndem Motor auf die Touristen wartet. Das Ziel der Tour glitzert in der Sonne: die Zunge des Svartisen-Gletschers. Mit einem Kleinbus geht es vom Anleger noch ein kurzes Stück zu einem Restaurant, dann zu Fuß über glattgeschliffene Felsen weiter zu den Eismassen, die sich in den vergangenen Jahren Stück für Stück zurückgezogen haben. Annika, die zusammen mit Øyvind eine Touristengruppe aufs Glatteis führen wird, erklärt die Verwendung von Steigeisen und Pickel. Dann stapft die Truppe zwischen den Eissäulen nach oben und verschwindet hinter einem Turm aus Eis. Bis nach Bodø, dem Endpunkt des Kystriksveien, ist es nun nicht mehr weit. Etwas abseits der Strecke lohnt noch ein Besuch der Kirche von Gilde skål, die rund 900 Jahre alt ist und ein prächtiges Interieur mit viel Holz und Malereien aufweist.
Und dann ist da noch ein letzter Höhepunkt der Route: der Saltstraumen. Durch einen 2,5 Kilometer langen und etwa 150 Meter breiten Sund strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser in die Meerenge hinein und wieder heraus. Der Strom erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern in der Stunde, gegen den die Schiffe kräftig ankämpfen müssen. Angler mögen die Engstelle, »ich war hier schon oft erfolgreich «, sagt einer der Petrijünger und zeigt auf einen Plastikeimer, in dem schon drei Fische liegen. Nach vielen Tagen in einer weitgehend einsamen Küstenlandschaft trifft man in Bodø auf eine andere Welt mit Einkaufsstraßen, vielen Hotels und Restaurants sowie moderner Architektur, die von der Mitternachtssonne beschienen wird und diese Reise in ein goldenes Licht taucht.

Allgemein

Allgemeine Infos zu Norwegen unter
www.visitnorway.de.
Infos zu Fosen im Internet unter
www.orland.kommune.no.

Zum Kystriksveien ist eine sehr gute Broschüre erschienen, in der die Strecke beschrieben wird und praktische Hinweise zu den Sehenswürdigkeiten, Hotels und Fährzeiten gegeben werden. Sie ist in den Touristeninformationen vor Ort erhältlich. Hilfreich ist auch die Internetseite www.kystriksveien.no.

Route

Die Route ist deutlich mehr als 1.000 km lang. Vier Tage sollte man dafür mindestens einplanen, da man immer wieder auf Fähren angewiesen ist. Zudem kommt man auf den bisweilen engen Straßen nicht sehr schnell voran und sollte auch das Tempolimit einhalten. Will man auch einmal abseits der Straße etwas erleben, so sollten noch zwei oder drei Tage drangehängt werden, eher mehr.

Übernachtung

Ørland Kysthotell, www.kysthotell.no 
Kysthotellet Rørvik, www.kysthotellet.no
 

Rica Hotels in Sandnessjøn und Bodø.

Während der Hauptsaison kann es in bestimmten Orten zu Engpässen bei den Übernachtungen kommen. Deshalb am besten vorher ein Zimmer reservieren.

Sehenswert

Fosen, Museum Kystens Arv:
Lebendiges Bootsbaumuseum, www.kystensarv.no

http://www.kystensarv.noFosen (Brekstad), Kulturzentrum:
Ausstellung über das Feuchtgebiet

Rørvik, Norveg Küstenmuseum:
Das Museum widmet sich 10.000 Jahren Küstenkultur, www.museetmidt.no 

Alstahaug, Peter Dass-Museum:
Die Ausstellung widmet sich dem Werk des Dichterpriesters

Bodø, Norwegisches Luftfahrtmuseum

Aktivitäten

Gletschertouren auf dem Svartisen:
Rocks'n Rivers, www.rocksnrivers.no