# Schwedensommer

Ein Blogger unterwegs in Schweden

Der Schweizer Blogger Andrea Ullius berichtet in seinem Blog "Schwedenhappen" regelmäßig über seine Reisen durch Schweden. Auch in diesem Sommer ist er wieder auf großer Tour im Land unterwegs und bloggt unter dem Hashtag #Schwedensommer über seine Erlebnisse. Unten findet ihr einige Videos und Fotos, die er unterwegs gemacht hat.

Für die ausführlichen Reiseberichte schaut gerne in seinem Blog vorbei: www.schwedenhappen.ch/schwedensommer-2017

Midsommar im Samí-Dorf

Fatmomakke ist eine kleine  Siedlung 120 Kilometer nordwestlich von Vilhelmina. Auf dem Gebiet wohnten schon in der Stein- und Eisenzeit Menschen.  1781 wurde im Zuge der Christianisierung die erste Kirche auf dem Gelände errichtet, die 1881-84 durch einen Neubau ersetzt wurde, der bis heute besucht werden kann. Rund um die Kirche entstand das bis heute ebenfalls erhaltene Dorf aus Holzhäuschen und kleinen Hütten, in dem bis heute ein reger Kulturaustausch mit der samischen Urbevölkerung gepflegt wird.

Zu Mittsommer lohnt sich der Besuch besonders. Dann treffen sich die Samen aus den umliegenden Dörfern und auch  Besucher von auswärts zu einer großen Midsommar-Feier - eine blumengeschmückte "majstång" inklusive.

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Eine Reise in die Vergangenheit

Der ehemalige Krämerladen in Asplunda dient heute als Museum und begeistert nicht nur Nostalgie-Fans mit charmant in Szene gesetzen Räumen. Hier kann man sehen und erleben, wie die Menschen früher gewohnt, gelebt und eingekauft haben.

Andrea Ullius von Schwedenhappen hat auf seiner Sommertour durch Schweden in Asplunda Halt gemacht und  einige Impressionen zusammengestelt > Zur Fotostrecke

Wer selbst einmal in Asplunda vorbeischauen möchte findet auf der Homepage des Lanthandels weitere Infos.

 

Bärenstarke Erlebnisse in Lofsdalen

Lofsdalen  ist eine ruhige und familienfreundliche Fjällgemeinde im südlichen Härjedalen nicht weit von  Sundsvall und Gävle entfernt. Wer einmal Bären in der freien Natur erleben möchte, der ist hier richtig. Die Region rund ums Sonfjäll gilt als eine der bärenreichsten in ganz Schweden. Auch Elche und andere Wildtiere sind in den Wäldern und im Fjäll beheimatet.

Außerdem locken zahlreiche markierte Wander- und Radwege zu Ausflügen in die schöne Fjällnatur.

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Knäckebrot, das schmeckt

In Skedvi in Dalarna hat Andrea Ullius bei der Knäckebrot-Fabrik "Skedvi Bröd" vorbeigeschaut. Im Ort wurde bereits seit den 1950ern Knäckebrot produziert. Als die Großbäckerei Stora Skedvi 2013 ihre Tore schloss, haben sich die entlassenen Mitarbeiter kurzerhand zusammengetan, über Crowdfundig Sponsoren gesucht und den Brotbetrieb an anderer Stelle neugestartet. Seit 2014 läuft die Produktion wieder - wie man sehen kann mit Erfolg.

Wer mehr über Skedvi Bröd erfahren will, schaut am besten im Schwedenhappen-Blog vorbei.

Weltnaturerbe Höga Kusten

Das schwedische Küstengebiet Höga Kusten (Hohe Küste) in der Provinz Västernorrland zwischen Härnösand und Örnsköldsvik wurde im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Hier befindet sich auch der in den 1980er Jahren eingerichtete Nationalpark Skuleskogen. Felsige Küstenabschnitte, Sandstrände, Fichten- und Kiefernwälder, Moorlandschaften, kleinere und größere Binnenseen und natürlich die Ostsee mit ihren zahlreichen vorgelagerten Inselchen prägen die Region. 

Andrea Ullius war im Skuleskogen und in der Umgebung rund um das, an Högekustenbron gelegene, Hotelrestaurand Björkudden auf einer fotografischen Wanderung. > Zur Fotostrecke

 

 

 

So werden die Dalapferdchen geschnitzt

Man findet sie in nahezu jedem schwedischen Souvenierladen, auf Postkarten, auf Magneten oder auch auf Werbeschildern. Meist rotlackiert, auch mal blau oder weiß, aber immer aufwendig verziert, machen sie in Sachen "beliebtes Mitbringsel" dem Schweden-Elch deutlich Konkurrenz.

Die Rede ist vom Dalahäst, auf Deutsch "Dalapferd". Die aus Holz geschnitzten Pferdchen stammen eigentlich aus Dalarna und waren ursprünglich bloß als Spielzeug gedacht. Heute werden sie zu Tausenden an vor allem Touristen verkauft. Andrea Ullius war in der Werkstatt von Nils Olsson in Nusnäs zu Besuch und hat den Schnitzern und Malern bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

 

 

Schwedenhäuschen in Tällberg

Tällberg bei Leksand am Siljan-See in der schwedischen Provinz Dalarna ist ein beliebter Touristenort. Hier findet man zahlreiche noch gut erhaltene Guts- und Bauernhäuser in der schwedentypischen Holzbauweise und Farbe. Das sogenannte Falunrot (schw.: "faluröd") wird übrigens aus Abfallprodukten der Kupfererzgruben bei Falun hergestellt und in Schweden bereits seit dem 16. Jahrhundert als Fassadenfarbe genutzt. Fand es früher eher wegen der witterungsbeständigen Eigenschaften Verwendung, gilt das Rot heute als Nationalfarbe Schwedens und ist vor allem in ländlichen Regionen eine sehr beliebte Farbe für Holzhäuser.

Hier findet ihr einige Impressionen aus Tällberg.

 

 

Unterwegs in Jämtland

Norråker in der schwedischen Provinz Jämtland ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge in die wilde Fjällnatur.

Andrea Ullius von Schwedenhappen hat hier auf seiner Sommertour durch Schweden vorbeigeschaut und sogar Elche vor die Linse bekommen

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Außerdem von Schwedenhappen auf nordis.de zu finden: Impressionen von der traditionsreichen Brauerei Stallhagen auf den Åland-Inseln.

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