Gang durch die (Möbel)Geschichte

Seit dem 30. Juni 2016 kann man im südschwedischen Älmhult durch die Geschichte des schwedischen Möbelgiganten IKEA spazieren. Das IKEA-Museum informiert jedoch nicht nur über die Produkte des Unternehmens, sondern ordnet diese auch in der jeweiligen Zeit ein. So bekomt man nicht nur einen Eindruck, wie einst Kinderzimmer und Wohnzimmer aussahen, sondern auch, warum man diesen Teil Smålands als "Möbelreich" bezeichnet. Schließlich ist dies auch die Heimat anderer Designer wie Bruno Mathsson.

IKEA Museum

Ikeagatan 5
S-34336 Älmhult

www.ikeamuseum.com

Öffnungszeiten: täglich 10–17:00 Uhr

Eintritt: SEK 60 (Erw.), SEK 40 (Kinder) Familienkarte SEK 160

Ein frühes Firmenschild. Der Name sollte später in der ganzen Welt zu lesen sein.
Den Menschen ein besseren Alltag ermöglichen: Ein Ziel des Firmengründers Ingvar Kamprad, der sich dadurch auch selbst ein angenehmes Leben ermöglichte und mittlerweile wieder in seiner Heimat wohnt.
Ingvars Konterfei begrüßt die Besucher am Eingang - ein Mosaik aus den Fotos Hunderter Mitarbeiter.
Zusätzlich zur Hauptausstellung wird es immer wieder Wechselausstellungen geben, in denen man sich speziellen Themen widmet.
Auch das war einmal angesagt: dominantes Rot in der Küche.
Das Museum ist luftig gestaltet und erschlägt den Besucher nicht mit Informationen.
So sah nach Vorstellung von IKEA 1962 ein Wohnzimmer aus.
In den 1970er-Jahren hielt Kiefer im Katalog sowie den Wohnungen und Häusern Einzug.
An einer Zeitleiste wird die (Möbel)Geschichte anschaulich dargestellt.
Der Arbeitsplatz des Firmengründers ist nun im Museum zu sehen - inklusiver einiger privater Aufnahmen.
Der Klassiker Klippan - einmal ungewohnt beleuchtet.
Einen großen Teil seines Umsatzes macht IKEA mit allen möglichen Utensilien, von dem Unternehmen "Satelliten" genannt.