Stolz wird sie getragen: die Bunad. Traditionell wird sie zur Konfirmation verschenkt oder vererbt. Je nach Region gibt es verschiedene Bunad. Die Herstellung und der Handel mit den Trachten wird streng bewacht. Traditionell wird die Bunad von den Verwandten hergestellt, allerdings ist das sehr aufwändig. Die Stoffe und Garne gibt es im Paket mit detaillierter Anleitung zu kaufen. Man kann sich die Bunad auch schneidern lassen. Weil immer wieder Menschen auf die Idee kommen, das Schneidern zu vereinfachen und Schritte der traditionellen Nähweise auszulassen, gibt es sogar eine „Bunad-Polizei“, die aufpasst, dass die gefälschten Trachten nicht verkauft werden. Da kennt man keinen Spaß! Die Kostbarkeiten sind entsprechend teuer (man bedenke die vielen Stickereien und den echten Silberschmuck). Deswegen kann man die Trachten immer weiter auslassen, sodass sie später noch passen. Generell darf man die Bunad nur zu drei Gelegenheiten anziehen: Zum 17. Mai, zu Weihnachten und zu Hochzeiten.