Durch das Riesenrad wirkt der Weihnachtsmarkt wie der kleine Bruder des Europaparks. Jedenfalls wird der Eindruck durch das bunte Karussell und die kleine Schlittschuhbahn, zu dem sich das Wasserbecken vor dem Stortinget verwandelt hat, stark verstärkt. Hier wird viel Strickware angeboten – allerdings das gleiche Sortiment, wie in den Souvenirshops. Zum Trinken gibt es Gløgg (die norwegische, um einiges süßere Variante von Glühwein – allerdings alkoholfrei, weil der Alkohol ja erfahrungsgemäß kaum bezahlbar ist), zum Essen locken Waffeln (natürlich), Naschereien und Elchburger.

Als Weihnachtsmarkt ist der Julemarket am Nationaltheater nicht allzu überzeugend, aber mal ganz ehrlich – die Beleuchtung und Inszenierung mit Licht haben die Norweger einfach drauf! Deswegen lohnt es sich schon wegen der geschmückten Straßenzüge zum Weihnachtsmarkt zu gehen – ohne Ausnahme!