Für viele Christianitter, wie sich die engagierten Bewohner des "Hippie-Refugiums" in Kopenhagen selbst nennen, gehört der Konsum von Cannabis-Produkten zum Lebensgefühl und den Freiheiten, für die Christiania seit seiner Besetzung vor 45 Jahren steht. Der zunehmend kommerzielle wie kriminelle Handel, organisiter von Rocker-Banden als Drahtzieher sowie eine Schießerei, bei der zwei Polizisten und ein unbeteiligter Tourist durch Schüsse verletzt wurden, bewirkte ein Umdenken der Christianitter.  Es folgte eine großflächige Räumung der Dealer-Buden als Signal an die Szene, nicht wieder zu kommen. Andererseits beobachteten dänische Journalisten, das der Cannabis-Handel auf offener Straße andernorts weiterläuft, allerings in kleinem Stil und eher von Amateuren als von organisierten Kriminellen.

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