Im Vigeland kann man (laut meinem Reiseführer) 214 Werke aus Granit, Bronze und Eisen bestaunen. Schon am Eingang wehte uns (das bin ich und gefühlt 2.000 andere Besucher) der Duft von Rosen um die Nase. Durch eine kleine Allee gelangt man zur „Hauptstraße“ des Parks: Auf einen Brunnen und den dahinter (erhöht) stehenden Monolithen zuführend, wird der Weg rechts und links von verschiedenen Figuren gesäumt, die alle den nackten menschlichen Körper in verschiedenen Bewegungen und Dynamik darstellen. Vigeland stellte hier das Leben dar; statische Körper stehen neben hochdynamischen, Einzelfiguren neben Figurengruppen, Frauen-, Kinder- und Männerkörper wechseln sich ab. Den großen Brunnen, der von Plastiken geschmückt wird, muss man passieren, um zum Monolithen zu kommen. Dieser besteht aus 121 ineinander verflochtene Figuren uns ist wiederum von überlebensgroßen Skulpturen umgeben. Er ist neben dem „Sinnataggen“ (Trotzkopf) und dem Rad des Lebens das berühmteste Werk im Park.