Die globale Klimaerwärmung macht Island zu einem atrraktiven Standort für  Weinproduzenten. Bereits 2008 auf dem Höhepunkt der isländischen Finanzkrise konnte eine spanische Winzerdynastie mit Familienzweig auf der Atlantikinsel in der Mývatn Region eine ideales Areal von fast 200 ha Lavagelände am Südhang der Rauða Gígur günstig aus der Konkursmasse der damals in Schieflage geratenen Eldurbánki erwerben.

Die Geschäftsführerin des Unternehmens, Áslaug Ernestodottir,  ließ bei einem Pressetermin in der Osterwoche die ersten auf Island angebauten und gekelterten Weine aus der Malvasia Traube servieren, mit der die Familie schon auf ihren Gütern in Spanien hervorragende Ergebnisse auf extrem kargen, vulkanischen Böden erzielt hat.  Entstanden ist ein trockener, auffällig fruchtiger Wein mit Nuancen von Blau- und Krähenbeere.

In Frankreich sieht man die Entwicklungen kritisch. Es wächst die Sorge vor Konkurrenz auf dem ohnehin schon umkämpften Champangner-Markt.

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