Was hat es mit diesem Album auf sich? Schon bei den Songtiteln (nur 4 Titel bei einer Gesamtspielzeit von ca. 46 Minuten) fällt auf, dass die Band ein Faible für die deutsche Sprache hat. So heißen die Songs u.a. "Trinklied vom Jammer der Erde" oder "Die Kunst der Fuge". Gesungen wird jedoch nicht bei Weserbergland.
Die Scheibe ist eine Hommage an die Krautrock-Szene der 1970er-Jahre, neuinterpretiert vom Kopf der Band Ketil Vestrum Einarsen (links im Bild), der in Norwegen durch eine Vielzahl, teils auch experimenteller, Musikprojekte bekannt ist.
Was erwartet den Hörer?
Auf jeden Fall keine eingängigen Gassenhauer. Stattdessen gibt es gibt es dichtgewebte Klangteppiche, die verschiedenste Einflüsse offenbaren, u.a. aus 1970er Elektro, Rock, Pop und Jazz. Es macht Spaß, den Songs zu lauschen und zu hören, was Ketil sich als nächstes hat einfallen lassen. Die Songs sind trotz ihrer komplexen Struktur recht eingängig, nur ab und zu wird es doch etwas zu experimentell.
Hört selbst!