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Dänemark

Teure Telefonate

Vorsicht Kostenfalle: Auf kurzen Fährrouten wie beispielsweise auf der Vogelfluglinie zwischen Puttgarden und Rødby, wo man früher praktisch während der gesamten Überfahrt über die Mobilfunknetze Deutschlands und Dänemarks versorgt wurde, drängt sich jetzt das vom Schiff zur Verfügung gestellte Netz der Maritime Communications Partner AS (MCP Norway) als Roaming Partner auf, mit deutlich höheren Preisen als bei Nutzung nationaler Netze. So kündigt eine kurze, leicht zu übersehende SMS an, dass sich das Telefon bei MCP eingeloggt hat und dass jetzt für abgehende Gespräche nach Deutschland 5,12 €/Min. und für ankommende Gespräche 1,53 €/Min. anfallen (Stand Mai 2014 / Provider Vodafone.de). Wer da die Pause auf der Fähre für ein paar Anrufe nutzt, erlebt später bei der Telefonabrechnung ein böses Erwachen. Auch SMS und Internettarife sind bei MCP deutlich teurer als über nationale Netze im innereuropäischen Roaming. (hk)

Kulturwoche auf Bornholm

Im Rahmen der Bornholmer Kulturwoche vom 12. bis 21. September öffnen über 60 Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen ihre Ateliers für Glaskunst, Keramik oder Textildesign. Darüber hinaus stehen in Bornholms Hauptstadt Rønne ebenso wie in den traditionsreichen Küsten- und Fischerorten wie Gudhjem und Svaneke Konzerte mit nationalen und internationalen Solisten und Bands, Kunstausstellungen sowie Theater- und Literaturveranstaltungen auf dem rund 50 Termine umfassenden Programm. Und beim parallel zur Kulturwoche stattfindenden Bornshorts Film Festival zeigen in- und ausländische Filmemacher vom 11. bis 14. September ihre neuesten Kurzfilme in Genres von Fiction bis Musikvideo, von Dokumentar- bis Animationsfilm, von Kinder- bis Modefilm. Aktuelle Informationen gibt es unter www.bornholmskulturuge.dk, Überfahrten bietet die dänische Reederei BornholmerFærgen an, Buchungen unter Telefon 03821-709 44 22 sowie www.danferry.de.(tk)

Finnland

Finnland will rauchfrei werden

Keine Glimmstängel mehr: Finnland ist auf dem Weg zum rauchfreien Staat. Das zumindest ist das Ziel des Finnischen Sozialministeriums, das bis 2040 Tabakprodukte verbannen will. »Durch systematische Aufklärung ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Zahl der Raucher zu verringern«, sagte die Gesundheitsministerin Susanna Huovinen. Besonderes Augenmerk würde darauf gerichtet, junge Menschen vom Griff zum Glimmstängel abzuhalten. »Die meisten Menschen«, so die Politikerin, »bedauern es, jemals mit dem Rauchen begonnen zu haben.« Das Ziel eines rauchfreien Landes soll durch Steuererhöhungen auf Tabakprodukte sowie Zigarettenpackungen ohne Markenaufdruck erreicht werden. Zudem wird die Zahl der Rauchverbote erhöht. Außerdem sollen die Menschen unterstützt werden, die das Rauchen aufgeben wollen. Die Zahl der Raucher in Skandinavien ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. 2013 griffen 16 Prozent der Menschen zwischen 15 und 64 täglich zur Zigarette, 2001 waren es noch 26 Prozent gewesen. (tk)

Grönland

Streit um Bürgerbeteiligung

Die nach Autonomie strebenden Grönländer sollen über Entscheidungen ihrer Regierung zum Abbau von Erzen im Unklaren gelassen werden. Das lassen zumindest Pressemeldungen vermuten. Demnach arbeitet das Parlament an Gesetzen, die die Beteiligung der Bürger an solchen Vorhaben verringern sollen. Zudem könnte es für Bürger, aber auch Umweltschützer und Journalisten schwieriger werden, an Informationen zu Bergbauvorhaben heranzukommen. Dokumente und Vereinbarungen über Abbauvorhaben sollen erst dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, nachdem sie von der Regierung gebilligt wurden. Auch Einspruch gegen geplante Projekte sollen unmöglich gemacht werden. Dagegen haben sowohl die Opposition als auch Umweltschutzorganisationen protestiert. Sara Olsvig von der Oppositionspartei IA sprach von einer »schweren Schwächung des Systems«. Bergbauminister Jens-Erik Kirkegaard wehrt sich gegen solche Vorwürfe. »Die Gesetze begrenzen nicht den Zugang der Öffentlichkeit zu den Bergbauvorhaben«, wird er zitiert. (tk)

Island

Richtiges Fahren im Gelände

Erkundungstouren mit Allradfahrzeugen sind in Island schon lange weitverbreitet und äußerst beliebt. Immer mehr Touristen wollen dabei die faszinierende Landschaft, die Wasserfälle, Gletscher und Vulkankrater abseits der geteerten Straßen selbst erkunden – was bei Unerfahrenen auch zu brenzligen Situationen führen kann. Isafold Travel, Nature Explorer und Isak 4x4 Rental haben in Zusammenarbeit mit dem Hotel Fljotshlid die »Iceland Off-Road Academy« (IORA) gegründet. Geboten werden anspruchsvolle Trainings für das Fahren mit Allradfahrzeugen im Gelände, wozu beispielsweise Flussdurchquerungen und das Fahren an sehr starken Steigungen gehören. Außerdem stehen Selbsthilfemaßnahmen und Notreparaturen auf dem vielfältigen Lehrplan. Die Instrukteure der Akademie können auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen. Der erste Kurs geht vom 27.10.–1.11.14 und kostet inklusive zwei Hotelübernachtungen in Reykjavík 4.990 Euro. Infos und Buchungen über Isafold Travel, www.isafoldtravel.is.(tk)

Eintrittsstreit schwelt weiter

Wir haben im Nordis-Magazin bereits über die Versuche privater Landbesitzer berichtet, Eintritt für Islands weltberühmte Natursehenswürdigkeiten zu kassieren. Während der Staat Anfang des Jahres dies überall dort unterbinden konnte, wo er am Land wenigstens Teilrechte hatte, wurde an anderen Stellen Geld verlangt. So kosteten in der Mývatn Region, einem der populärsten Touristenziele Islands, der Eintritt in das weltbekannte Solfatarenfeld Námasskarð und in die Vulkanzone an der Krafla jeweils 800 ISK (ca. 5,50 €) pro Person ab 18 Jahre. Die private Organisation Naturefee.com, hinter der eine Gruppe privater Grundbesitzer aus der Region steht, begründet den Eintritt mit den Erfordernissen eines nachhaltigen Tourismus, der an den Sehenswürdigkeiten eine Infrastruktur wie Wege, Ruhezonen und Aussichtplattformen erfordere. Im Jahr 2000 kamen, so Naturefee.com, etwa 60.000 Besucher in die Region, 2014 waren es 400.000. Während die Eintrittskartenverkäufer, meist Schüler auf Ferienjob, vor allem von isländischen Besuchern beschimpft und als »kriminelle Bande« bezeichnet wurden, weil der Eintritt an Natursehenswürdigkeiten nicht zum isländischen Verständnis des freien Zugangs zur Natur passt, wird in der Angelegenheit vor Gericht weiter gestritten. Das Urteil dürfte richtungsweisend sein. Ob also Islands Natursehenswürdigkeiten in Zukunft Eintritt kosten, ist noch nicht endgültig entschieden. (hk)

Günstig zu den isländischen Walen

Dem Thema »Reykjavik maritim« widmet sich eine Kurzreise von Icelandair. Nicht nur die Landschaft Islands bezaubert, sondern vor allem auch das schier unendlich weite Meer, das die Insel zwischen Europa und Nordamerika umgibt. In den Tiefen des Ozeans tummeln sich viele Fische und beeindruckende Wale. Diese kann man bei der Reykjavik-maritim-Reise entdecken: Das Angebot beinhaltet neben Flügen ab/bis Deutschland und mindestens drei Übernachtungen mit Frühstück und Willkommensdrink eine Bootsfahrt zum »Whale Watching«. Außerdem machen sich Reisende auf die Suche nach den berühmten Nordlichtern – aber nicht, wie gewöhnlich, zu Land, sondern wiederum mit dem Schiff, denn in der Dunkelheit auf dem Ozean lässt sich die Aurora Borealis oft besonders gut sehen. Das Angebot ist ab 569 Euro buchbar und individuell auf bis zu zwei Wochen verlängerbar. Die isländische Fluggesellschaft hat zudem ihren Winterflugplan 2014/15 veröffentlicht. Von Deutschland aus geht es von den Abflughäfen Frankfurt und München bis zu sieben bzw. vier Mal pro Woche nach Island. Frühbucher erhalten derzeit attraktive Angebote. Infos unter www.icelandair.de.(tk)

Norwegen

Stockfisch geschützt

Stockfisch von den Lofoten ist das erste norwegische Exportprodukt, das den Status einer rechtlich geschützten geographischen Markenbezeichnung in der EU erhält. Für die Bezeichnung »Stockfisch von den Lofoten« muss mindestens eine der Herstellungsstufen – Erzeugung, Verarbeitung oder Bereitstellung – in einem fest umrissenen Herkunftsgebiet stattfinden. Stockfisch ist für den langgestreckten Archipel nördlich des Polarkreises ein wichtiges Symbol und seit mehr als 1.000 Jahren ein wichtiges Handelsprodukt. Der Fisch hat sowohl in Norwegen als auch in Südeuropa und Afrika den Status einer Spezialität. Bereits seit 2007 ist Stockfisch von den Lofoten in Norwegen eine geschützte Marke. Mit dem EU-weiten Markenschutz steht der Trockenfisch nun in einer Reihe mit Produkten wie Schwäbische Spätzle, Dresdner Christstollen oder Tiroler Speck. (tk)

Pfad zu den Wasserfällen

Am Geirangerfjord gibt es einen neuen »Wasserfall- Pfad«. Der Wanderweg beginnt am Norwegischen Fjordzentrum, passiert das Hotel Union und führt in das Zentrum von Geiranger. Unterwegs bekommt man nicht nur fantastische Ausblicke auf die Fjordwelt, sondern auf Informationstafeln auch Einblicke in die Kulturgeschichte dieses Landesteils. Infos auf der Internetseite www.fjordnorway.com. (tk)

Color Line gewinnt europäischen Fährentest 2014

Color Line hat mit dem Kreuzfahrtschiff Color Magic, das zwischen Kiel und Oslo verkehrt, einen europaweiten Fährentest gewonnen. Schwerpunkt waren Sicherheitsthemen an Bord sowie der Allgemeinzustand des Schiffes. Getestet wurde durch unabhängige nautische Experten. Diese prüften zuerst verdeckt und gaben sich anschließend für weitere Fragen und Tests an Board zu erkennen. Color Magic punktete unter anderem mit modernen Sicherheits- und Rettungs- sowie Brandschutzeinrichtungen. Besonders lobten die Tester die ausführlichen gedruckten Sicherheitshinweise auf den Kabinen und das zur Verfügung stehende Sicherheitsvideo in jeder Kabine. Das Schiff machte in allen Bereichen einen sehr gepflegten Eindruck auf die Tester und die Crew beeindruckte mit einer routiniert durchgeführten Sicherheitsübung. Infos unter www.colorline.de.(tk)

Schweden

Schweden vor der Wahl

Seit Anfang August dürfen im Ausland lebende Schweden ihre Stimme für die Parlamentswahlen abgeben. Die Wahl zum neuen Reichstag sowie der Provinzialversammlungen und den Stadt- und Gemeinderäten im Land findet am 14. September statt. Umfragen zufolge könnten die Grünen sowie die rechtspopulistischen Schwedendemokraten das beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren. Die Sozialdemokraten (ca. 30 Prozent) und die konservativen Moderaten (rund 21 Prozent) werden möglicherweise vom Wähler abgestraft. Sollten die Prognosen bei den Wahlen bestätigt werden, könnte es zu einer knappen Mehrheit für eines der politischen Lager oder gar zum Patt zwischen den beiden politischen Blöcken im Reichstag kommen. (tk)

Malmström gut im Rennen

Schwedens oberste Spitzenpolitikerin in Europa, Cecilia Malmström, wird für weitere fünf Jahre als EU-Kommissarin nominiert. Ende August soll die neue EU-Kommission vorgestellt werden und vieles spricht dafür, dass die in Schweden beliebte Politikerin einen schwergewichtigen Posten unter Jean-Claude Juncker erhalten wird. Malmström verfügt über langjährige Erfahrungen mit der EU-Administration, war bereits 1999 Abgeordnete im Europaparlament, schwedische Ministerin für EU-Fragen im Regierungskabinett bis 2010 und ist nun seit fast fünf Jahren EU-Kommissarin für europäische Innenpolitik. Die Nominierung von Cecilia Malmström für eine weitere Amtszeit als EU-Kommissarin beendet eine längere Personaldebatte in Schweden, in der verschiedene Spitzenpolitiker als mögliche Kandidaten auf einen schwergewichtigen EU-Posten gehandelt wurden. So wird nun Außenminister Carl Bildt auf keinen Fall als Nachfolger für die jetzige EU-Außenministerin Catherine Ashton infrage kommen, da Schweden nämlich nur einen Posten in der EU-Kommission besetzen darf. (tk)

Landlust im südschwedischen Österlen

Picknick einpacken, Wanderschuhe zuschnüren und schon kann es losgehen. Der September ist ideal für Entdeckungstouren durch Österlen in der südschwedischen Region Skåne. Ob an der Küste und den langen Sandstränden entlang oder durch die faszinierende Hügellandschaft Brösarps Backar – gerade für Familien mit noch nicht schulpflichtigen Kleinkindern finden sich hier zahlreiche schöne Touren, die ganz nach den Bedürfnissen und der Kondition der kleinen Wanderer angepasst werden können. Tierfreunde kommen beim Alpaka-Trekking voll auf ihre Kosten. Alternativ heißt es: Fernglas einpacken und ab geht es mit der Fahrraddraisine durch das traumhafte Tal Fyledalen, in dem sich viele Raubvögel und zahlreiche andere Tierarten tummeln. Und wenn die Kleinen dann doch mal einen weniger aktiven Tag brauchen, gibt es zahlreiche andere Dinge zum Ansehen und Bestaunen – angefangen bei der mittelalterlichen Burg Glimmingehus über den Besuch in einer gemütlichen Glashütte bis hin zum Apfelmarkt in Kivik Ende September. Infos unter www.swedishmoments.de. (tk)

Auf der Spur unserer Vorfahren

Die Felsbilder an der schwedischen Westküste bei Tanum gehören schon seit vielen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bei einer Felsbilderreise können Besucher die 3.000 Jahre alten Werke erfahren oder erwandern. Gewohnt wird in typisch schwedischen Unterkünften. Per Digitalguide erfährt man Details über den berühmten Vitlyckefelsen und lernt das Leben der Bronzezeit in den umliegenden Museen kennen. Viele interessante und magische Orte liegen ganz in der Nähe, oft nur einen Steinwurf von der Unterkunft entfernt. Die Felsbilderreise ist in diesem Jahr noch bis zum 2. November buchbar und beinhaltet Übernachtung und Frühstück, Fahrradausleihe für einen Tag inkl. Kartenmaterial, Picknickpaket plus Kaffee und Kuchen im Vitlycke-Museum, Digitalguide über das Leben vor 3.000 Jahren, freien Eintritt in die Museen von Underslös und Vitlyke und zehn Prozent Rabatt in den dortigen Museumsshops. Informationen unter www.vastsverige.com/de/Felsbilderreise. (tk)

Mit Nordis und Stena nach Göteborg

Noch gibt es einige freie Plätze für die Nordis- Leserreise vom 21.–23. November in das vorweihnachtliche Göteborg. Am Abend der Anreise können Sie ab 17 Uhr in Kiel am Schwedenkai einchecken und die Kabinen beziehen. Die Reise startet mit einem Glögg um 18.45 Uhr. Nach dem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen und der Einfahrt in die Schären landet das Schiff um 9.15 Uhr in Göteborg an. Auf der geführten Stadtrundfahrt verschaffen sich Göteborg-Greenhorns einen ersten Überblick. Bei einem gemeinsamen Mittagessen erfahren Sie viel über die Weihnachtsbräuche und können sicherlich das eine oder andere Rezept austauschen. Bevor es bequem per Paddan-Boot in den leuchtenden Liseberg-Park geht, erkunden Sie die Stadt auf eigene Faust. Um 18.45 Uhr heißt es dann wieder »Leinen los!«. Am Ende des Tages wartet das große Weihnachtsbüfett »Julbord« auf Sie. Preis ab 203 Euro inklusive Seereisen Kiel – Göteborg und zurück, zwei Übernachtungen in der gebuchten Kabine, 2x Frühstücksbüfett an Bord, Begrüßungsglögg, Stadtrundfahrt in Göteborg, Mittagsimbiss inkl. Kaffee, Paddan- Bootfahrt und Eintritt in den Vergnügungspark Liseberg sowie das Weihnachtsbüfett auf der Rückfahrt. Infos und Buchungen unter www.StenaLine.de/Nordis oder Telefon 0180 60 20 100 (20 Ct./ Anruf aus dem dt. Festnetz). (tk)

Skandinavien

Brandheißer Sommer im Norden

Skandinavien hat einen ungewöhnlich langen und warmen Sommer hinter sich. In Schweden kletterte das Thermometer Anfang August in der Gegend von Falun auf 35,1 Grad Celsius – der höchste Wert in der Region seit 150 Jahren. Auch in Lappland wurden Werte an die 30 Grad gemessen, was die Menschen seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben. Auch in Finnland schien häufig die Sonne. Die Menschen freuten sich über außergewöhnlich warme Seen, deren Temperaturen ein bis sechs Grad über dem Durchschnitt lagen. Bis zu 26 Grad wurden im Saimaa-Seenland gemessen. In Norwegen wurde der wärmste Juli seit mehr als einem Jahrhundert registriert. In Mittelnorwegen in der Region Trøndelag lagen die Temperaturen mehr als sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt. In Schweden zeigte sich der heiße Sommer jedoch von seiner hässlichen Seite. 100 Kilometer nordwestlich von Stockholm bei Sala im Västmanland wütete der größte Waldbrand in der jüngeren Geschichte des Landes. Tagelang brannten die Bäume und Sträucher auf einer Fläche von mehreren Tausend Hektar. Ein Mann kam ums Leben, ganze Dörfer mussten evakuiert werden. Die Feuerwehr erhielt Hilfe aus der Luft – sogar aus Frankreich kamen Löschflugzeuge. Zudem zogen zahlreiche Unwetter über das Land. Allein im Juli wurden in Schweden 193.000 Blitze beobachtet. Man steuert in diesem Sommer auf einen neuen Blitzrekord zu. (tk)

Onlineführer für Camper

Thomas Kliem, Nordis-Lesern unter anderem durch seine Wohnmobil-Artikel im Heft bekannt, hat eine neue informative Website online gestellt. Unter www.reisemobil-routen.de wecken schöne Routen in 17 europäischen Ländern – darunter auch in Dänemark, Norwegen und Schweden – die Reiselust jedes Campers. Wer gerne mit dem Wohnmobil reist, mit dem Wohnwagen unterwegs ist oder sein Zelt aufschlägt, wird hier die passende Ferienregion finden. (tk)

Spitzbergen

Silvesterfeuerwerk auf Spitzbergen

An Silvester 2014 wird es ab Deutschland eine besondere touristische Premiere geben: Erstmals geht ein Flug direkt ab Mitteleuropa in die tiefste Polarnacht Spitzbergens. Der Sonderflug der Air Berlin mit einem Airbus A320 startet am 31. Dezember 2014 um zehn Uhr in Düsseldorf und landet etwa vier Stunden später in Longyearbyen auf Spitzbergen. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Polarnacht-Exkursion und der Vortrag eines Eisbärenforschers im Camp Barentz in der Wildnis des Advent- Tales. Ein Silvesterdinner mit lokalen Spezialitäten und ein Feuerwerk zum Jahreswechsel runden das Programm ab. Nach einer Übernachtung im Hotel und einem typisch norwegischen Frühstück geht es dann am Neujahrstag um elf Uhr nonstop zurück nach Düsseldorf. Die Tickets für die Silvesterreise nach Spitzbergen sind ab 1.899 Euro pro Person unter www.sonderfluege.com sowie www.airevents.de buchbar. (tk)